Verabschiedung Pfarrer Goetze und Familie am Pfingstmontag, den 28. Mai um 17 Uhr – herzliche Einladung zum Gottesdienst und anschließendem Zusammensein
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Zeittafel zur Bibel

Zeit der handschriftlichen Vervielfältigung

9.-2. Jh.v.Chr.

Entstehung der Schriften des Alten Testaments (z.T. aus sehr viel älteren Schriften)

um 300-130 v. Chr.

Das hebräische Alte Testament wird in Ägypten ins Griechische übersetzt (Septuaginta)

2.-1. Jh. v. Chr.

Älteste erhaltene hebräische Handschriften des Alten Testaments (u.a. Funde aus den Höhlen bei Qumran am Toten Meer). Älteste erhaltene Handschriften der griechischen Übersetzung

um 27-30

Jesu Wirken in Palästina

50-64 n. Chr.

Abfassung der Briefe des Apostels Paulus

ca. 60-100

die vier Evangelien (Matthäus, Markus, Lukas, Johannes) entstehen

ab Ende 1. Jh.

Zahlreiche Abschriften der biblischen Schriften auf Papyrus. Statt der traditionellen Schriftrollen bevorzugen Christen die Form des Kodex, eines Vorläufers der heutigen Buchform

um 125

Ältestes erhaltenes Bruchstück des Neuen Testaments (Papyrus P52): es enthält ein Teil des Johannesevangeliums

um 144

Marcion in Rom stellt das Lukas-Evangelium und zehn Paulusbriefe in einer verkürzten Bearbeitung zusammen. Mit dieser sehr engen Auswahl gibt er der Kirche verstärkt Anlaß, das zahlreich gewordene christliche Schrifttum zu prüfen und einen „Kanon“ der als verbindlich anerkannten Schriften abzugrenzen

um 200

Der Kanon des Neuen Testaments steht im wesentlichen fest und bleibt bis heute unverändert.

3. Jh.

Wichtige Papyrushandschriften werden gefunden: Chester-Beatty-Papyri (große Teile des Alten und Neuen Testaments). Bodmer-Papyri (u.a. Lukas und Johannes)

240-245

Origenes (185-254) stellt sechs verschiedene Textfassungen des Alten Testaments nebeneinander (Hexapla)

Anfang 4. Jh.

Frühe Übersetzungen des Neuen Testaments in Syrische (Vetus Syra), daraus geht in der 1. Hälfte des 5. Jh. die sog. Peschitta hervor

350-380

Wulfila übersetzt im heutigen Bulgarien die Bibel ins Gotische

382-420

Hieronymus bearbeitet die altlateinische Bibel. Er übersetzt das Alte Testament neu aus dem Hebräischen ins Lateinische und revidiert den altlateinischen Text des Neuen Testaments. So entsteht in Bethlehem die später sogenannte „Vulgata“

4.-5. Jh.

Die großen Pergament-Kodizes werden geschrieben (Codex Vaticanus, Codex Sinaiticus, Codex Alexandrinus)

8.-10. Jh.

Tätigkeit der Masoreten in Tiberias und Babylonien am hebräischen Text des Alten Testaments (Ben Ascher): Die hebräische Konsonantenschrift erhält Vokale, um sie leichter lesen zu können.

um 800

Revision der lateinischen Bibel durch Alkuin auf Veranlassung Karls des Großen

Übersetzung des Matthäus-Evangeliums ins Deutsche (Althochdeutsch): Mondseer Matthäus

8.-11. Jh.

Prunkvolle Bibelhandschriften mit Miniaturmalereien entstehen

11.-15. Jh.

Zahlreiche Übersetzungen biblischer Schriften und der ganzen Bibel ins Deutsche und in andere Volkssprachen. Entstehung der Bilderbibeln. Übergang vom Pergament zum Papier. Druck der Armenbibeln (Bilderbibeln) von geschnittenen Holztafeln als Vorstufe des Bibeldrucks

Zeit des Bibeldrucks

um 1440

Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern durch Johannes Gutenberg in Mainz

1452-1455

Erster Druck der lateinischen Bibel durch Gutenberg (42zeilige Bibel)

1466

Mentelin in Straßburg druckt die erste deutsche Bibel. Es folgen Drucke von Bibelübersetzungen in anderen deutschen Städten und in zahlreichen anderen Sprachen

1477

Der Psalter in Oberitalien zum erstenmal hebräisch gedruckt (1488 das ganze Alte Testament)

1516

Das erste gedruckte griechische Neue Testament, bearbeitet von Erasmus von Rotterdam, erscheint in Basel

1522, September

Luthers deutsches Neues Testament erscheint in Wittenberg

1534

Luthers deutsche Bibel erscheint in Wittenberg

1710

Freiherr Carl Hildebrand von Canstein gründet in Halle die erste Bibelgesellschaft der Welt

1734

Ausgabe des griechischen Neuen Testaments durch Johann Albrecht Bengel

1804

Gründung der Britischen und Ausländischen Bibelgesellschaft in London

1844 und 1859

Auffindung des Codex Sinaiticus durch Constantin von Tischendorf im Katharinen-Kloster am Sinai

1892

Erste kirchenamtliche Revision der Lutherbibel abgeschlossen

1898

Eberhard Nestles Griechisches Neues Testament, das später laufend dem Stand der neutestamentlichen Forschung angepaßt wird, erscheint erstmals bei der Württembergischen Bibelanstalt

seit Ende 19. Jh.

Funde biblischer Papyri in Ägypten

1906

Herausgabe der Biblia Hebraica durch Rudolf Kittel

1912

Lutherbibel neu durchgesehen nach dem vom Deutschen Evangelischen Kirchenausschuß genehmigten Text

1921

Beginn der dritten, umfassenden Revision von Luthers Bibelübersetzung

1937

Die Biblia Hebraica durch Kittel, Eißfeldt, Alt und Kahle neu bearbeitet auf der Grundlage des Ben-Ascher-Textes, d.h. des Leningrader Codex von 1008 n. Chr.

ab 1947

Bei Qumran am Toten Meer werden Handschriften des hebräischen Alten Testaments gefunden (u.a. zwei Jesaja-Rollen, Habakuk)

1966

Gemeinsame Ausgabe des griechischen Neuen Testaments durch den Weltbund der Bibelgesellschaften (The Greek New Testament)

1968-1977

Neubearbeitung der Biblia Hebraica (Biblia Hebraica Stuttgartensia)

1980

Die für die deutschsprachigen katholischen Diözesen in Auftrag gegebenen „Einheitsübersetzung“ erscheint. Neues Testament, nicht jedoch die anderen Teile des Alten Testaments

1982

„Die Bibel in heutigem Deutsch“ (Die Gute Nachricht des Alten und Neuen Testaments)

1984

Abschluß der Revision der Lutherbibel mit der erneuten Überarbeitung des Neuen Testaments

1998

Die Bibel oder Teile der Bibel sind in über 2000 Sprachen übersetzt.
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