Vorstellungsgottesdienste Konfirmandengruppe 2007
13.6. und 17.6.2007
"Die 10 Gebote - Zehn Angebote zum Leben"
(jeweils 5 Gebote wurden in jedem Gottesdienst vorgestellt)
- 1.Gebot:
"Ich bin der Herr dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir."
- 2.Gebot:,
"Du sollst dir kein Gottesbild machen, dass du anbetest und dem du dienst."
- 3.Gebot:
"Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen."
- 4.Gebot:
"Du sollst den Feiertag heiligen."
- 5.Gebot:
"Du sollst Vater und Mutter ehren, auf dass es dir wohl ergehe und du lange lebest auf Erden."
- 6.Gebot:
"Du sollst nicht töten."
- 7.Gebot:
"Du sollst nicht ehebrechen."
- 8.Gebot:
"Du sollst stehlen."
- 9.Gebot:
"Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten"
- 10.Gebot:
"Du sollst nicht begehren, was deinen Nächsten gehört."
1.Gebot:
Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus Ägyptenland befreit hat. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
Der erste Teil des Gebotes „Ich bin der Herr, dein Gott“ zieht sich wie ein Roter Faden durch alle anderen Gebote hindurch.
Gott hat den Menschen sein Vertrauen geschenkt und bewies es ihnen indem er das Volk Israel aus Ägypten befreit hat. Das Vertrauen Gottes ist als Hand dargestellt, die über das Volk Israel in der Wüste wacht. Wenn man sich von anderen Dingen abhängig macht wie z.B. vom Computer, macht man was anderes zu seinem Gott und hat keine Freiheit mehr. Gott will uns mit dem Gebot sagen, dass wir keine anderen Götter brauchen, weil wir ihm vertrauen können und nur mit ihm richtig frei sein können.
Wir sind der Meinung:
Wenn man nicht an Gott glaubt, dann glaubt man an andere Dinge oder Menschen.
Zum Beispiel an Geld, Medikament, Drogen, Computer usw. aber Gott hat das Vertrauen der Menschen gewonnen, indem er sie aus Ägypten befreit hat und sie vor allem beschützt hat, auf ihrem langen Weg ins gelobte Land. Deshalb braucht man nur einen Gott, der für alles zuständig ist und nicht wie früher die Römer, die für alles einen anderen Gott hatten.
Ein Computer-Freak verbringt seine meiste Zeit vor dem Computer, er sieht seinen Computer als Gott an, weil er ohne ihn nicht leben kann. Also ist er abhängig und hat keine Freiheit. Genauso ist man von Geld abhängig, wenn man nur noch daran denkt und es zu seinem Gott macht und es somit über Alles stellt, oder jemand der sehr viel Sport macht, stellt den Sport an erste Stelle und macht sich somit abhängig.
Werbung, andere Menschen, Enttäuschungen von Gott und Abhängigkeiten machen es schwer dieses Gebot einzuhalten, weil zum Beispiel die Werbung, uns alles schön redet und man glaubt, dass man es braucht. Wenn Gott einen enttäuscht, sucht man sich einen anderen Gott z.B. Geld. Wenn man z.B. von Alkohol abhängig ist, fällt es einem schwer nicht immer an Alkohol zu denken und es nicht zu seinem Gott zu machen. Aber nur wenn man an Gott glaubt und ihn als einzigen Gott hat, kann man wirklich Frei sein. Mit Gott macht man sich nicht abhängig uns hat die wirkliche Freiheit.
2.Gebot:
Du sollst dir kein Gottesbild machen,
dass du anbetest und dem du dienst
Person A: Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, so steht es im 2. Buch Mose Kap 20 Verse 4-5
Person B: Aber in der Bibel habe ich schon oft gelesen, wie Gott beschrieben wird. z.B. als Hirte wie im Du sollst dir kein Gottesbild, noch irgendein Gleichnis machen. So lautet das Gebot Psalm 23,1
Person A: Stimmt du hast Recht in Psalm 50,6 wird er z.B. als Richter dargestellt
Person B: Oder in Psalm 31 ,4 erscheint er als Fels oder Burg.
Person A: Meist wird Gott männlich gezeigt in Jesaja 66,13 ist das nicht der Fall: ich will euch trösten wie einen seine Mutter tröstet. Ich finde, dass dieses Bild Gottes Eigenschaften gut zeigt.
Person B: Einige Religionen behaupten, wenn man etwas falsch macht kommt die Gotteshand vom Himmel und bestraft ihn. In der Bibel wird auch über Gotteshand geschrieben, jedoch hilft die Hand. Psalm 139,5. Von allen Seiten umgibst du mich und hallst deine Hand über mir. So hilft Gott uns.
Person A: In Psalm 33,18 wird Gott als Auge beschrieben das auf die achtet, die ihn fürchten.
Person B: Aber wie sollen wir dann das Bilderverbot verstehen?
Person A: Die Bilder die in der Bibel stehen sollen nur verdeutlichen wie sich Gott verhält.
Person B: Aha aber es wird nie etwas Genaues gesagt.
Person A: Richtig Gott zeigt sich Mose z.B. in einem brennendem Dornbusch und er bekam von Gott die Antwort: Ich werde sein der ich sein werde. Damit hat Gott nichts Genaues über sich festgelegt sonder nur indirekt über sich ausgesagt.
Person B: Solch einem brennenden Dornbusch kann ich mich nicht nähern oder berühren. Mose kann nicht über Gott im brennenden Dornbusch verfügen.
Person A: Gott sagt damit ich bin für euch da in jeder Lebens Situation, in der nötigen Form.
Person B: Daher gibt es also die verschiedenen Bilder wenn ich durstig bin ist Gott meine Quelle wenn ich angst habe ist Gott meine schützende Hand und wenn ich Schutz suche ist Gott meine Burg.
Person A: Jetzt weiß ich wie ich das Bilderverbot verstehen soll. Ich soll mir kein absolutes Bild von Gott machen das ist Verboten, weil ich ihn sonst besitzen würde wenn auch nur in einem Bild. In der Bibel werden Bilder benutzt um Gottes Handeln zu verdeutlichen.
Person A: Folgende Eigenschaften kann ich mir bei Gott nicht vorstellen: Angeberische protzige Art, Rassistische gewalttätige oder sexistische Art.
Person B: Ich wünsche mir Gott so, das er liebt vergibt und hilft.
Person A: Ich wünsche mir Gott so: liebenswürdig hilfsbereit das er die Erde so verändert, dass sich alle gegenseitig helfen und sich mit jedem verträgt.
Person B: Das beste Beispiel dafür ist Jesus. In ihm hat sich Gott selbst vorgestellt. Durch Jesus wissen wir: Gott ist die Liebe. Alle Bilder die der Liebe entsprechen, helfen, etwas von Gott zu erfahren.
3.Gebot
Im 3. Gebot heißt es: „Ich bin der Herr, dein Gott, du sollst meinen Namen nicht missbrauchen.“ Auf unserer Collage haben wir dargestellt wie Gottes Name unbedacht und unverantwortlich benutzt wird, z.B. Im Alltag oder in ploitischen Situationen.
Auf diesem Bild sehen Sie wie sich ein Handballer vorm Handball niederkniet und und dazu auffordert es ihm gleich zu tun. Im Grunde verleugnet er damit Gott, da er nicht zu ihm sondern zum Handball betet.
Mit diesem Bild wollen wir zeigen, dass wir sogar im Alltag unbedacht Gottes Namen missbrauchen und ihm zum politischen Vorteil nutzen.
In eigenen Worten heißt das Gebot für uns, dass man in Gottes Namen nicht falsch handeln soll und seinen Namen nicht unbedacht benutzen soll wie z.B. Wenn wir sagen: „Oh mein Gott!“ , „Um Gottes Willen“ oder „In Gottes Namen!“. Dies wollen wir Ihnen in einem Beispiel demonstrieren.
Anspiel 1
In Gottes Namen falsch handeln heißt z.B. Ein Krieg in seinem Namen anzetteln un die Soldaten „Gotteskrieger“ zunennen.
Dies ist ein Verstoß gegen das Gebot, da Gott Frieden auf Erden will und kein Mord und Todschlag.
Hier sehen sie, dass wir oft Gottes Werk als Glück oder Schicksal bezeichnen. Damit verstoßen wir gegen das 3. Gebot weil wir Gottes Taten und Werke würdigen un ihm danken sollen. Wie z.B. Wenn jemand sehr schwer erkrankt ist und Gott ihn heilt, sollten wir es nicht als Glück oder Schicksal bezeichnen, sondern als Gottes Tat, und ihm danken.
Manche Leute stehen nicht dazu, dass sie Christen sins un verleugnen somit den Namen Gottes. Sie haben Angst davor, was andere darüber denken, wenn sie in die Kirche gehen, und geben deshalb oft andere Dinge vor.
Doch dies ist nicht immer so. Wir zeigen Euch das es auch anders gehen kann.
Anspiel 2
Wie Sie schon gesehen haben, ist das Gebot in vielen Situationen heute noch wichtig einzuhalten. Attentäter, z.B. Bringen sich und andere Leute im Namen Gottes um, was dieser sicher nicht will. Andere Leute schenken Horoskopen ihren Glauben, anstatt Gottes Wegen zu vertrauen.
Das Gebot ist schwer einzuhalten, da Gottes Name alltäglich unbedacht gebraucht wird. Da alle Gottes Namen sagen und man nicht darüber nachdenkt, fällt es sehr schwer seinen Namen nicht leichtsinnig zu benutzen.
Vielen Jugendlichen ist es peinlich, dass Kirche für sie wichtig ist. Deshalb stehen sie vor ihren Freunden nicht dazu, dass Kirche auch cool sein kann. Doch wir stehen dazu, dass uns die Kirche gefällt, weil man dort Freunde treffen kann, dort immer was los ist und man selber Ideen einbringen kann.
Ende
4.Gebot
Wir haben uns mit dem 4. Gebot "Du sollst den Feierteig heiligen" beschäftigt und haben uns gefragt, was wir machen würden ohne einen Sonntag.
Man könnte sich nicht ausruhen oder seinen Hobbys nachgehen. Man würde nur noch Arbeiten. Ohne Sonntage würde es nur noch Werktage geben und wir würden Arbeiten wie am Fließband. Man könnte nicht ausschlafen, könnte nicht mehr richitg nachdenken und man ist unruhig. Man könnte nicht mehr morgens in den Gottesdienst gehen, nur
noch abends und abends ist man unkonzentriert. Der Herr will uns aus der Hektik des Alltages befreien und schenkt uns darum freie Tage. Sechs Tage kann man Arbeiten, aber am siebten Tag soll man aufhören. Der ursprüngliche Sinn des biblischen Sabbatgebotes: einmal in der Woche mit der Arbeit aufhören - zum Zeichen dafür, dass der Mensch nicht von seiner Arbeit, sondern von der Güte Gottes lebt. Er will, dass wir Abstand gewinnen und zur Besinnung kommen. Für uns heißt es du brauchst dich nicht zu Tode hetzen! Weder durch pausenloses Arbeiten noch durch eine pausenlose Vergnügungsjagd; weder durch die Sorgen, die du dir machst noch
durch die Angst, du könntest etwas versäumen. Das alles bringt dich nur in eine heillose Verkrampfung und nimmt dir alle Lebensfreude. Im 4. Gebot heißt es, "Du sollst den Feiertag heiligen".
Was bedeutet heilig für Sie?
Für uns heißt heilig, dass wir eine Famile haben. Da wir unsere Familie Lieb haben und ohne eine richitg Familie könnten wir nicht richitg leben. Ohne sie hätten wir keine Unterstützung und könnten keine richitge Liebe spüren. Für uns sind auch Kuscheltiere heilig. Wir haben ein Kuscheltier, das uns seit unserer Geburt begleitet und z.B ein Kuscheltier, was an einen liebende verstorbenden erinnert. Wenn das Kuscheltier weg ist dann fehlt uns die Verknüpfung zu der Person. Man erinnert sich an die Guten und an die
schlechten Zeiten, die wir zusammen erleben durften. Das Kreuz und die Kerze sind uns auch heilig, da es uns an unsere schöne Konfermationszeit erinnert.
Wenn wir den Feiertag heiligen dann nehmen wir Gott und unseren Glauben ernst. Wir halten dir Predigt und seine Worte für heilig und hören gerne zu. Wir lieben und ehren Gott. Daraus kriegen wir neue Informationen aus dem Inhalt der gesagten Worte.
Was hat dieses Gebot mit den ersten drei zu tun?
Die ersten 4 Gebote haben mit dem Verhältnis von Gott zu den Menschen zu tun und die anderen 6 Gebote mit dem Verhältnis der Menschen untereinander. Die ersten 4 Gebote helfen Gott nicht aus dem Blick zu verlieren: Glaube an Gott wächst immer weiter indem ich: in der Bibel von ihm lese im Gottesdienst erfahrung mache oder im Gebet selbst mit ihm spreche. Gott verspricht uns: Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, dann will ich mich von euch finden lassen. Eben gerade am Feiertag. Wir hatten die Aufgabenstellung, wie für uns persönlich ein normaler Sonntag aussieht. Für uns beginnt er mit langem ausschlafen und dann mit einem ausgiebigen Frühstücken. Danach in den Reitstall zugehen und helfen sauber zumachen oder was mit Freunden zu unternehmen. Wenn wir nicht ausschlafen dann gehen wir in den Gottesdienst. Insgesamt soll der Tag für uns entspannend sein. Das alles haben wir versucht auf einem Plakat darzustellen.
5.Gebot
In der Collage haben wir das 5.Gebot “Du sollst Vater und Mutter ehren” dargestellt. Sie zeigt viele Bilder von glücklichen Familien die scheinbar keine Probleme haben.
Außerdem haben wir einen alten Mann im Rollstuhl gemalt, der von seinen Kindern ins Altersheim abgeschoben wird. So sollte es nicht sein, weil man seine Eltern lieben und ehren soll.
“Ehren” heißt, dass man nett zu ihnen ist, auf sie hört und ihnen Respekt entgegenbringt. Wenn sie alt und hilflos sind, sollte man sich um sie kümmern und ihnen das geben was man in seiner Kindheit von ihnen bekommen hat – nämlich Liebe und Zuwendung. In der
Mitte der Collage sehen Sie eine Geschichte von den Gebrüdern Grimm, die ein negatives Beispiel zeigt. Wir möchten Ihnen diese Geschichte gerne vorlesen..
[ Es war einmal ein steinalter Mann, dem waren die Augen trüb geworden die Ohren taub, und die Knie zitterten ihm. Wenn er nun bei Tische saß und den Löffel kaum halten konnte, schüttete er Suppe auf das Tischtuch, und es floss ihm auch etwas wieder aus dem Mund. Sein Sohn und dessen Frau ekelten sich davor, und deswegen musste sich der alte Großvater endlich hinter den Ofen in die Ecke setzen, und sie gaben ihm sein Essen in ein irdenes Schüsselchen und noch dazu nicht einmal satt; da sah er betrübt nach dem Tisch, und die Augen wurden ihm nass.
Einmal auch konnten seine zittrigen Hände das Schüsselchen nicht festhalten, es fiel zur Erde und zerbrach. Die junge Frau schalt, er sagte aber nichts und seufzte nur. Da kaufte sie ihm ein hölzernes Schüsselchen für ein paar Heller, daraus musste er nun essen. Wie sie da so sitzen, so trägt der kleine Enkel von 4 Jahren auf der Erde kleine Brettlein zusammen. “Was machst du da?”,fragte der Vater. “Ich mache ein Tröglein”, antwortete das Kind, “daraus sollen Vater und Mutter essen, wenn ich groß bin.” Da sahen sich Mann und Frau eine Weile an, fingen endlich an zu weinen, holten alsofort den alten Großvater an den Tisch und ließen ihn von nun an immer mitessen, sagten auch nichts, wenn er ein wenig verschüttete. ]
Wie muss sich wohl der alte Mann gefühlt haben?
Nur weil er nicht mehr alleine essen konnte und auf Hilfe angewiesen war, wurde er aus der Familiengemeinschaft ausgeschlossen.
Der Einzige, der die Situation erkannt hat, war der kleine Junge, sein Enkel. Die Eltern haben erst gemerkt, dass sie einen Fehler machen, als der Junge auch für sie einen “Trog” gebastelt hat, aus dem er seine Eltern essen lassen wollte, wenn auch sie alt sind und auf Hilfe angewiesen sind. Daduch ändert sich die ganze Situation zum Positive. Die Eltern sehen ihr Fehlerhalten ein und bringen den Großvater wieder ins Familienleben zurück.
Soweit hätte es normal nie kommen dürfen. Sie hätten vorher erkennen müssen, dass sie, wenn sie einmal alt sind, auch nicht in die Ecke geschoben werden sondern liebevoll behandelt werden wollen.
Doch auch im heutigen Leben gibt es Familien, in denen das Verhältnis zwischen Kindern und Eltern nicht gut ist. Man sieht dies fast täglich im Fernsehen oder liest davon in Zeitungen, wie schwer es viele Familien mit ihren Kindern haben. Teilweise gibt es so große Probleme, dass die Eltern sich nicht mehr selbst helfen können. (schlechtes Anspiel)
Doch wie kommt es zu solchen Situationen in diesen Familien?
Wir haben versucht, zu erklären, warum solche Kinder so werden:
Oft denken wir, dass wir vieles besser wissen als unsere Eltern. Wir haben dann keine Lust auf sie zu hören und meinen, wir wüssten selber was gut für uns ist.
Aber es gibt auch andere Gründe, unseren Eltern Respekt entgegenzubringen und sie zu ehren und zu pflegen.(gutes Anspiel) Haben sie uns nicht in der Kindheit Liebe und Zuwendung geschenkt?
Kann man nicht mit ihnen über alles reden und mit sämtlichen Sorgen und Problemen zu ihnen kommen?
Sind wir nicht mit ihnen in den Urlaub gefahren und haben viel gesehen und gelernt.
Alles das haben uns unsere Eltern ermöglicht.
Wann haben wir die letzten tollen Erfahrungen mit unseren Eltern gemacht oder mit ihnen Spaß gehabt? Sei es der letzte Urlaub oder auch nur ein gemeinsames Abendessen. Es gibt so viele Sachen, die man mit seinen Eltern machen kann. Wir denken, dass es sehr wichtig ist, viele schöne Zeiten mit seinen Eltern zu verbringen, um dieses Gebot einhalten zu können.
-Ende-
6.Gebot
Im 6sten Gebot heißt es: “Du sollst nicht töten.“
Gott meint damit, dass man Konflikte nicht mit Gewalt lösen kann, denn sobald einer anfängt und keiner der beiden Einsicht zeigt, kann es auf weitere Gewalt hinaus laufen und schlimme Folgen haben wie z.B. Mord und Totschlag.
Aber Gott hat uns das Gebot gegeben, weil er Leben schützen will und nicht Leben zerstören. Gewalt fängt meist aber schon damit an, wenn man jemanden mit Worten fertig macht, wie wir auf dem Plakat dargestellt haben. Wenn man in der Schule eine schlechte Note geschrieben hat und der Lehrer oder die Eltern sagen, dass man nichts wert ist und dumm sei. Oder wenn der Chef zu einem sagt, dass man seinen Job nicht gut macht. Verletzen kann ich auch jemanden wenn ich ihm sage „du taugst nix“ oder „ich hasse dich“.
Töten kann auch noch ganz anders passieren als mit körperlicher Gewalt, denn mit Worten hat so jeder schon einmal einen anderen getötet.. Gott will, dass ich mich an meinem Leben freuen kann, dass es nicht durch Gehässigkeit anderer geschmälert wird, Gott will, dass mein Leben unverletzt ist und er will andere schützen, darum das Gebot: “Du sollst nicht töten“
Jesus sogar radikalisiert dieses Gebot: Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist= „Du sollst nicht töten, wer aber tötet der soll des Gerichts schuldig sein. “ Ich aber sage euch wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig, wer aber zu seinem Bruder sagt: “Du Nichtsnutz!“, der ist des hohen Rates schuldig, wer aber sagt: “Du Gottloser Narr!“, der ist des höllischen Feuers schuldig. Töten meint bei Jesus also viel mehr, als nur jemanden mit einem Revolver nieder zuschießen.
Töten beginnt bei Jesus bereits da, wo wir jemanden in seinen Möglichkeiten zu leben schmälern, ihn kränken, ihn nicht für voll nehmen, ihn wie Luft behandeln.
Töten kann auch noch ganz anders passieren!
Einige Sachen sollten uns jedoch nachdenklich machen:
-etwa 1000 pro Jahr sterben in Deutschland an einem Verkehrsunfall.
-etwa 1500 sterben pro Jahr, weil sie Raucher waren
-durch Preisverteuerung oder Landraub sterben Leute in der 3ten Welt z.B. an Hunger.
Vor allem müssen wir aber daran denken wie derjenige sich füllt, den wir „töten“ oder „verletzten“ .
Wir müssen allgemein etwas ändern, damit wir uns an das 6ste Gebot halten können.
Ende
7.Gebot
Wir wollen ihnen das 7. Gebot, du sollst nicht ehebrechen, näher bringen. Auf unserer Collage zeigen wir ihnen zwei Arten von Partnerschaften. Auf der linken Seite kann man sehen wie eine positive Partnerschaft aussieht, weil sie das 7. Gebot einhalten. Das heißt sie respektieren sich, vertrauen sich, bleiben sich treu und lassen sich genügend Freiräume. Auf der rechten Seite kann man sehen wie eine negative Partnerschaft aussieht. Die Menschen liegen voneinander weggedreht im Bett und sprechen nicht miteinander. Damit wollen wir zeigen, wie es ist das 7. Gebot einzuhalten. Das Gebot regelt das Verhalten in der Partnerschaft. Gott möchte damit regeln, wie man mit den Menschen, mit denen man eine Beziehung hat, umgeht. Damit meint Gott nicht nur Partner sondern auch Freunde und Verwandte. Das bedeutet, dass man auch seinen Freunden treu bleiben muss und für sie einstehen muss. Wenn zum Beispiel einer deiner Freunde beim Rauchen erwischt wird und ihn deshalb die ganze klasse tyrannisiert, dass man dann immer noch zu ihm hält. In einer Partnerschaft bedeutet das gebot nicht nur, sich nicht scheiden zu lassen, sondern auch Respekt gegenüber dem Partner zu haben, das heißt ehrlich sein und den Partner gleichberechtigt zu behandeln. Es heißt auch für einander da sein und den anderen nicht im Stich zu lassen. Das gilt vor allem für scheinbar ausweglose Situationen wie eine schwere Krankheit wie Krebs. Man sollte auch dann noch zum anderen halten und ihn unterstützen. Auch wenn es manchmal schwer ist dieses Gebot einzuhalten, da sich der Partner vielleicht selbst nicht an das Gebot hält und dich vernachlässigt oder Routine im Alltag eingekehrt ist, muss man um die Partnerschaft kämpfen. Denn Gott sagt, dass jeder Mensch es wert ist, dass man um ihn kämpft und ihn liebt. Er nennt sich selbst Jahwe, dass bedeutet ^^ich bin für dich da^^. Gott hält uns die Treue, so sollen auch wir unseren Freunden, Partnern und Verwandten die Treue halten. Jeder wünscht sich einen verlässlichen Partner, der beste Weg dazu ist selbst einer zu sein.
8.Gebot
Das 8 Gebot: “Du sollst nicht stehlen!“ hat nicht nur eine Bedeutung sondern mehrere z.B. : stehlen von Gegenständen, Lebensraumzerstörung, stehlen von Lebensqualität, Geiz, Freiheitsberaubung.
Stehlen von Gegenständen ist eine der klassischsten Arten von Diebstahl.
Es gibt in Deutschland z.B.
- jede Minute ein Ladendiebstahl
- jede Minute ein Fahrraddiebstahl
- alle 2 Minuten ein Wohnungseinbruch
- alle 3 Minuten ein Autodiebstahl
- alle 9 Minuten ein Raubüberfall.
Menschen stehlen Gegenstände aus verschiedenen Gründen. Viele stehlen, weil sie diese Dinge zum Überleben brauchen und kein Geld dafür haben, sie zu bezahlen. Für solche Personen scheint es nur den Diebstahl als Ausweg zu geben , es gibt jedoch auch andere Möglichkeiten z.B. sich Hilfe bei Sozialen Organisationen zu holen. Dieser Schritt kostet viel Überwindung, denn er löst bei vielen Menschen zu viel Scharmgefühl aus, so stehlen sie lieber und stehen in der Gesellschaft als Diebe und Verbrecher da.
Ein weiterer Grund ist das Verlangen der Jugend nach Aufmerksamkeit und Coolness. Sie stehlen aus Spaß, Gruppenzwang oder vor der Gruppe „cool“ dazustehen. In Wirklichkeit verbaut man sich die Zukunft mit solchen Mutproben.
Es gibt eine Krankheit die einen zwang für Diebstahl auslöst, sie heißt „Kleptomanie“. Die Menschen die unter einer solchen Krankheit leiden klauen im Unterbewusstsein. Wenn sie auf den Diebstahl angesprochen werden strieten sie es meist ab. Sie werden oft als Verbrecher „abgestempelt“, da die wenigsten wissen wie krank diese Menschen sind. Doch ihnen kann durch verschiedene Therapien geholfen werden.
Eine andere form von Diebstahl ist die Lebensraumzerstörung. Wir nehmen der Natur und den Tieren, die uns das Leben ermöglichen, alles weg was sie zu leben Brauchen. Die größte Lebensraumzerstörung findet im Regenwald statt. Von ihm wurde schon mehr als 1/3 gerodet. Das schlimmste ist, auf dem gerodetem Land kann nicht ewig Getreide o.ä. angebaut werden, denn mit der Zeit wird das Land unfruchtbar und der nächste Teil der Regenwaldes wird abgeholzt zum Glück gibt es Hilfsorganisationen die den Regenwald freikaufen z.B. die WWF.
Diebstahl von Lebensqualität ist eine weitere form von stehlen. 1,2 Milliarden Menschen leiden an Hungersnot von denen Menschen sterben ca. 40 000 täglich. Viele Menschen könnten mehr helfen als sie es tun, z.B. einige könnten von ihrem vielem Geld abgeben tun es aber nicht weil sie zu Geizig sind obwohl sie das ganze Geld gar nicht bräuchten. Hier zu wollen wir ihnen eine kleine Geschichte vorlesen:
Ein reicher Mann, der zeitlebens immer auf seinem Geld gessen hat, stirbt. Und sein letzter Wunsch ist es :,,Legt mir all mein Geld in meinen Sarg.“
Als er in den Himmel kommt, sieht er dort die Tafle mit den herrlichsten Speisen. Er hat Hunger. „Was kostet dieser herrliche Fisch?“ - „Ein Cent!“ Wie gut, denkt er , dass ich so viel Geld mitgebracht habe. „Und dieses Fleisch?“ – „Auch ein Cent!“ Wie billig, denkt er und zieht einen Hunderter aus seiner Hosentasche. Der Verkäufer sieht ihn sich prüfend an und gibt ihn dann wider dem Mann zurück. „Wir nehmen nicht das Geld ,das du besitzt, sondern das, was du verschenkt hast. Hast du davon?“
Da senkt der Reiche die Augen. Nein, solches Geld hatte er nicht.
Auch in Deutschland gibt es Fälle, in denen Menschen ihrer Lebensqualität beraubt werden. Hier zu wollen wir ihnen ein Beispiel demonstrieren ANSPIEL
Die Personen in dem Sketch haben die Situation gelöst indem sie sich Unterhalten haben und der Vermieter von seinem Geiz abgesehen hat weil er noch mal nachgedacht hat und gemerkt hat, dass er genug Geld hat um die Familie zu unterstützen.
Auch kann man Menschen ihrer Freiheit berauben. Es gibt viele Fälle von Menschenhandel, Zwangsprostitution und Sklaverei. Diese Menschen, die Opfer dieser Verbrecher sind, kommen oft aus armen Verhältnissen und versuchen anderen Ländern ein bisschen Geld für ihre Familien zu verdienen. Dabei gelangen sie oft in die Fänge von Menschenhändlern, die sie einsperren und niedere Arbeiten machen verrichten lassen. Möglichkeiten diesen Menschen zu helfen sind z.B. Hilfsorganisationen, die versuchen den Menschenhandel zu verhindern oder wenn man so etwas beobachtet nicht selbst Handeln sondern die Polizei zu verständigen.
Für uns bedeutet das Gebot: Gott sagt du brauchst dich nicht unehrlich Zubereichern! Ich der allmächtig Gott will dein Versorger sein.
Das wir niemandem etwas entwenden sollen sei es Lebensqualität, Lebensraum, Die Freiheit oder Gegenstände.
9.Gebot
Wir haben das 9.Gebot: „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden, wider deinen Nächsten.“
1. In der Mitte unseres Plakates haben wir ein Bild von einem Gerücht. Dieses ist in Form einer Raupe dargestellt. Es soll zeigen, wie schnell sich ein Gerücht verbreitet. Einer setzt es in die Welt, andere erzählen es weiter und erfinden neue Einzelheiten dazu. Gerüchte zerstören den Ruf anderer Leute.
Der Spruch unter dem Bild „Vertrauen ist die Grundlage jedes Zusammenlebens von Menschen. Sag die Wahrheit, damit du Vertrauen schenkst und gewinnst.“ bedeutet, dass man die Wahrheit sagen sollte, um Vertrauen aufzubauen, denn durch Lügen entsteht Misstrauen. Ohne Vertrauen ist kein Zusammmenleben möglich.
Das Gebot wird nicht nur gebrochen, wenn man lügt, sondern auch wenn man die Wahrheit verschweigt.
Diese Situation wird auf dem Bild links unten dargestellt.
Eine Frau beschuldigt einen Jungen, dass er mit dem Fußball ihre Kanne kaputt geschossen hätte. Der Junge versucht verzweifelt zu erklären, dass er es nicht war. Nicht weit weg sitzt der Junge, der es wirklich war, auf einem Baumstamm und verfolgt das Gespräch.
Er hat ein schlechtes Gewissen und überlegt, ob er die Sache richtig stellen soll. Doch er kommt zu dem Schluss: „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.“ Also sagt er nichts, um keinen Ärger zu bekommen.
Unten rechts im Bild steht in dem Herz: „Wahrheit ohne Liebe ist Liebe ohne Wahrheit.“
Wenn man die Wahrheit sagt, ohne darüber nachzudenken macht man es manchmal ohne Liebe und es könnte den anderen verletzen.
Liebe ohne Wahrheit macht die Liebe kaputt, denn wenn man sich immer nur anlügt hat man irgendwann kein Vertrauen mehr. Es bringt nichts bei dem anderen immer alles schön zu reden.
Anspiel
Wir haben ein kleines Theaterstück zu unserem Gebot. Einmal mit positivem Ende, einmal mit negativem Ende.
2. „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden, wider deinen Nächsten, so lautet das 9.Gebot, das bedeutet, du sollst nicht lügen und die Wahrheit nicht verschweigen. Lügen verletzen andere und zerstören Vertrauen. Wenn zum Beispiel Gerüchte über jemanden verbreitet werden, ist derjenige, den es betrifft, sehr traurig und verletzt. Diejenigen, die die Wahrheit verschweigen, aber eigentlich die Wahrheit kennen verstoßen genauso gegen das Gebot wie jene, die das Gerücht in die Welt gesetzt haben.
Auch Lästern verstößt dagegen. Meisten fängt einer aus der Gruppe an zu lästern und dann machen andere aus Spaß mit, ohne daran zu denken, wie sich der, über den gelästert wird, dabei fühlt, wenn er es heraus bekommt. Man sollte es der Person lieber ins Gesicht sagen, als hinter ihrem Rücken zu lästern.
3. Gott will mit dem Gebot ausdrücken, dass wir keine Unwahrheiten erzählen sollen, Sachen nicht verschweigen und über Leute nicht lästern sollen. Denn allen Beteiligten geht es im Endeffekt schlecht. Den einen plagt das schlechte Gewissen und der andere ist traurig, dass sein Vertrauen missbraucht wurde. Gott will mit dem Gebot das Zusammenleben der Menschen verbessern und vereinfachen.
Uns Menschen fällt es oft schwer, das Gebot einzuhalten, denn es ist nicht immer leicht die Wahrheit zu sagen.
Denn die Wahrheit ist meist härter und verletzender als eine kleine Lüge. Manchmal schweigt man lieber, als dass man die Wahrheit sagt. Dann traut man sich einfach nicht etwas zu sagen, weil es für einen selbst sehr unangenehm werden könnte. So bringt man sich vorerst nicht in Schwierigkeiten.
Manchmal lügen wir auch, um anzugeben oder um vor Leuten, denen wir imponieren wollen, besser dazustehen.
Vertrauen ist aber die Grundlage jedes Zusammenlebens von Menschen. Sag die Wahrheit, damit du Vertrauen schenkst und gewinnst.
10.Gebot
Während der Konfifahrt haben wir uns mit dem 10. Gebot auseinander gesetzt und erläutert.
Es lautet: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles was dein Nächster hat.
Und was bedeutet das auf die heutige Zeit bezogen?
Für uns heißt das, dass wir nichts von Anderen begehren sollen. Das sind Dinge wie zum Beispiel Handy, Auto, Laptop, Klamotten, Fernseher, Playstation und so weiter.
Heißt das, dass ich auf andere nicht neidisch sein darf?
Nein das Gebot will vielmehr verhindern, dass unsere Wünsche nicht grenzenlos werden. Im schlimmsten Fall sind die Menschen so besessen von ihrem Wunsch oder Verlangen auf den Besitz eines Anderen, dass sie dafür sogar stehlen oder töten. Das bezieht sich wiederum auf das 6. und 8. Gebot, die vorhin schon vorgestellt wurden.
Und wo ist die Grenze zwischen Verlangen oder Abhängigkeit auf der einen Seite oder Freude für den Anderen auf der anderen Seite?
Ich habe auch Wünsche, doch müssen die nicht unbedingt in Erfüllung gehen, ich kann auch ohne diesen Wunsch glücklich sein. Wenn aber von einem Freund der Wunsch in Erfüllung geht, würde ich mich auch für ihn freuen. Die Grenze muss eigentlich jeder selber finden. Es ist ein Unterschied ob man die Sache gerne haben würde oder unbedingt haben muss.
Und was sagt Gott zu diesem Thema?
Du sollst nicht begehren was deinem Nächsten gehört.
Und was soll mir das sagen?
Gott respektiert die Menschen. Somit traut er den Menschen die gegenseitige Liebe untereinander zu. Würden wir uns respektieren, dann würde es viel weniger Streit geben zwischen den Menschen um den Besitz, den der eine vielleicht mehr und der andere vielleicht weniger hat. Doch die Menschen treibt immer mehr Profitgier. Das heißt zum Beispiel, dass manche Firmen mehr produzieren, aber dafür weniger Arbeitskräfte brauchen, da immer mehr Arbeit durch Maschinen erledigt wird. Dadurch verdienen die höheren Posten zwar immer mehr und mehr, aber viele Leute sind dann arbeitslos und Harz 4 Empfänger.
Schon der Prophet Micha berichtete:
Weh denen die nachts wach liegen und Böses ausbrüten um es früh am morgen auszuführen weil sie die Macht haben! Wollen sie ein Stück Land so rauben sie es; gefällt ihnen ein Haus so nehmen sie es. Rücksichtslos unterdrücken sie die Leute und nehmen ihnen ihr Eigentum weg. Nicht erst seit gestern führt ihr euch wie Feinde meines Volkes auf. Friedlichen Männern, die nichts Böses im Sinn haben, nehmt ihr den Mantel weg. Die Frauen treibt ihr vom heimatlichen Herd und bringt ihre Kinder um das väterliche Erbe. Fort mit euch, hier habt ihr nichts mehr zu suchen! Mit euren Verbrechen führt ihr euren eigenen Untergang herbei!“ (Micha 2 1-2.8-10)
Warum oder worauf sind die Menschen denn neidisch?
Ich denke, dass ist unterschiedlich. Man ist besonders auf die Sachen neidisch, die man aus einem bestimmten Grund zum Beispiel aus finanziellen Möglichkeiten der Eltern nicht haben kann. Auch kann man auf den Charakter oder auf das Können eines Anderen neidisch sein.
Was kann man denn tun damit man nicht neidisch ist?
Vielleicht sollte man erst einmal prüfen, ob man die Sache wirklich braucht und ob man vielleicht auch Dinge hat die der Andere dagegen nicht besitzt. Anderen geht es eventuell noch schlechter als einem selbst.
Und wie ist das mit den Idolen?
Man kann natürlich jemanden toll finden oder das Talent eines Idols gut finden. Wenn man alles nachmacht wäre man ja nur eine Kopie von dem anderen. Und du bist so wie du bist und kein Kopie von jemandem.
Was hat das dann mit Glauben zu tun?
Wenn ich weiß, dass Gott zu mir steht und für mich sorgt, brauche ich nicht neidisch zu sein. Weder auf den Besitz der Anderen noch auf das Können der Anderen; weder auf dir Güte der Anderen noch auf den Erfolg der Anderen. Der Neid auf die Anderen nimmt dir die Freude am Eigenen.
Gott sagt: Ich, der allmächtige Gott, bin der Geber guter Gaben für dich. Du kannst es dir leisten den Anderen ihr Gutes zu gönnen.
Auch steht in der Bibel ein sehr schöner Spruch der zum Ende dieses Themas sehr gut passt. Er steht in Sprüchen Vers 11 Zeilen 24 und 25: Einer teilt reichlich aus und hat immer mehr; ein andrer kargt, wo er nicht soll, und wird doch ärmer. Wer reichlich gibt, wird gelabt, und wer reichlich tränkt, der wird auch getränkt werden.
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