Verabschiedung Pfarrer Goetze und Familie am Pfingstmontag, den 28. Mai um 17 Uhr – herzliche Einladung zum Gottesdienst und anschließendem Zusammensein
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„Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum“
(Kirche ´mal anders, 20.06.04)


Gott hat in jeden Menschen einen Traum hineingepflanzt – auch in Sie! Einen herrlichen Traum, der uns hilft, unser Leben zum Blühen zu bringen.

Ich denke da an Peter, der hatte eigentlich alles – Sie kennen das aus der Werbung: „Mein Haus, mein Auto, mein PC, mein Meerschweinchen“ – und doch läuft der immer so rum, als hätte er gerade eine wirklich schlimme Erfahrung gemacht. Der ist nicht glücklich, obwohl er alles hat. Und er ist für mich zu einem Beispiel geworden eines Menschen, dessen Leben von Pessimismus und Hoffnungslosigkeit gezeichnet ist. Und ich spüre hinter der Verbitterung eine Angst vor der Auseinandersetzung mit den eigenen Träumen.

Erfülltes Leben gibt es aber nur mit erfüllten Träumen. Vielleicht ist das überhaupt das größte Geschenk Gottes an uns Menschen: dass wir über uns hinausdenken können und mit unserer Phantasie Raum und Zeit durchdringen können. Wir sind in der Lage, kreativ Grenzen zu sprengen.

Jede große Errungenschaft dieser Welt wurde erreicht, weil irgend jemand einen Traum hatte. Ganz gleich von welchen Lebenszusammenhängen wir reden: Am Anfang einer bedeutenden Entdeckung, politischer Umwälzungen oder persönlicher Lebensveränderungen steht immer die Sehnsucht von einem oder von wenigen Menschen, die es wagen, mit ihrem Traum gegen die Realität der Spötter und Kritiker anzutreten. Wir wüssten bis jetzt nicht, dass Amerika existiert, wenn nicht jemand einen Traum gehabt hätte, die eigenen Grenzen zu verlassen, sich auf das unsichere Meer zu begeben und etwas ganz Neues zu finden. Und: Columbus hat nicht nur geträumt, er hat den Traum auch in die Tat umgesetzt.

Wobei: auch bei Columbus gilt wie bei uns: die Verwirklichung ganz großer Pläne fängt mit ganz kleinen Schritten an. Oft sind es vielleicht lächerlich kleine Schritte, aber hinter ihnen steht ein überwältigender Traum, der letztlich zum Ziel führt.

Man kann es auch umgekehrt zeigen: wo immer Menschen aufhörten zu träumen, kam es zum Stillstand. Warum geht es in der Kirche nicht mehr voran? Antwort: Weil wir keine Träumer mehr haben. Warum geht es mit unserer Gesellschaft bergab? Weil uns die Träume ausgegangen sind. Wir reden allzu oft nur noch darüber, wie wir das Schlechte einigermaßen in den Griff bekommen können. Aber wir reden nicht mehr darüber, wie denn eigentlich das Gute auszusehen hat, das wir erreichen wollen.

Schauen Sie sich doch einfach ´mal die Kinder an: Sie spielen im Sandkasten und der Sandkasten wird zur Ritterburg mit Drachen und Feen und Prinzessinnen – und diese Phantasiewelt ist so schön, so aufregend und mitreißend. Wir sind geborene Träumer.

Was ist geschehen, dass uns diese Fähigkeit im Laufe der Jahre abhanden gekommen ist? Die ernüchternde Antwort: wir sind erwachsen geworden. Für viele heißt das: wir haben aufgehört zu träumen. Manch einer von uns hat seine Träume vielleicht noch über das Studium oder die Ausbildung gerettet, aber dann kommt die Tretmühle des Berufs, des Alltags, das tägliche Pendeln zwischen Wickeltisch, Büro und innerhalb von zwei, drei Jahren werden unseren Träumen die Flügel gestutzt. Jeden Tag begegnen wir Menschen, die aufgehört haben zu träumen und die deswegen weit unterhalb ihrer Möglichkeiten leben.

Sie kennen die Geschichte der Söhne Jakobs? Also, als ich ein Kind war, da habe ich im Kindergottesdienst immer den Atem angehalten über diesen Joseph und die offensichtliche Vermessenheit seines Traumes. Da kommt einer, dieser Joseph, das Papasöhnchen, daher und erzählt ohne jede Hemmung einen Traum: dass sich die Sonne und der Mond und elf Sterne sich vor ihm neigen würden – und die Bibel erzählt im 1. Buch Mose ganz frank und frei, was die elf Brüder von ihrem Bruder Joseph hielten: „Dieser eitle Fatzke, der will jetzt auch noch, dass wir uns vor ihm verneigen“.

Man ist hin- und hergerissen über diesen jungen Mann, der so große Träume von seinem Leben hat und auch noch die Schamlosigkeit besitzt, darüber in aller Öffentlichkeit zu reden. Eigentlich unverschämt – doch insgeheim beneide ich Joseph um seine Fähigkeit, große Träume zu träumen und sich nicht darum zu kümmern, was andere davon halten.

In der Regel glauben wir – wie die meisten Leser dieser Geschichte – dass es sich von alleine verbietet, so zu denken, so zu träumen und erst recht so zu reden.

Man könnte das aber auch ganz anders sehen. Denn es zeigt sich ja, dass genau dieser Traum Josephs von Gott kam. Die Bibel lässt da überhaupt keinen Zweifel. Alle Träume der Josephsgeschichte haben etwas mit Gott zu tun. Das heißt nicht, dass jeder größenwahnsinnige Traum, den ein Mensch träumt, von Gott kommt. Aber: Gott hat für jeden von uns einen Traum, der weit über das hinausgeht, was wir sind und was wir uns vorstellen können.

Es ist sicher nicht zugewagt zu behaupten, dass es gar keine großartigen Menschen gibt. Ich glaube das jedenfalls nicht. Meiner Meinung nach gibt es nur gewöhnliche Menschen, die sich ungewöhnlichen Träumen hingeben. Dieser Traum macht dann diese Person großartig. Wenn Sie wirklich feststellen wollen, ob jemand das Zeug hat zu großen Leistungen, müssen Sie nach seinen Träumen fragen, nicht nach seinen Fähigkeiten und Schulabschlüssen.

Darum ist das allererste, was uns die Josephsgeschichte erzählt: haben Sie keine Angst vor großen Träumen! Große Träume sind bei Gott völlig normal. Es ist eigentlich eine Tragik, dass in unseren Gemeinden nur noch wenige Menschen die lebendige Erwartung in sich tragen, dass Gott Großes für sie, für die Kirche und für die Welt tun kann. Aber Gott hat sich schon immer dadurch ausgezeichnet, dass er die Menschen überrascht hat.

Ich möchte Ihnen neun Punkte nennen, die Ihnen zeigen, wie sie wieder ins Träumen kommen können und ob ein Traum wirklich von Gott kommt.

1. Träumen heißt, mit dem Wirken Gottes rechnen . Und das meint: mit allen Konsequenzen. Ich erlebe allzu häufig Gemeinden und auch Menschen, die zwar grundsätzlich von Gottes Existenz überzeugt sind, die sich aber – wenn es konkret wird – gar keine Gedanken darüber machen, ob und wie Gott heute noch lebendig unter uns wirkt. Träumen heißt, mit Gottes Handeln rechnen.

2. Träumen heißt, sich über Ziele klar zu werden . Bevor wir in dieser Gemeinde mit dem Veränderungsprozess beginnen konnten, mussten wir lange und intensiv nachdenken, was wir eigentlich wollen. Vorher wäre jeder Erneuerungsprozess zum Scheitern verurteilt gewesen. Kurz gefasst: Wir wollen alles tun, damit Menschen in Gemeinschaft miteinander leben können, damit sie im Glauben wachsen und damit sie so zugerüstet werden, dass sie für andere da sein können. Das ist es! Das halten wir für Gottes Auftrag für die Gemeinde. Nicht nur die Kirche, die Welt wird sich verändern, wenn immer mehr Menschen Gott als ihren Schöpfer und den Ursprung allen Lebens persönlich kennen und lieben lernen.

Wenn wir meinen, einen Traum zu haben, gilt drittens:

3. Wir sollten uns die Zeit nehmen, unsere Träume mit Gott zu besprechen . Nicht jeder Traum kommt von Gott. Wahrhaftig nicht! Ein nächtlicher Traum tut es noch nicht. Also: vergewissern sie sich ihrer Vision, reden Sie mit Gott darüber. An dieser Stelle haben wir übrigens dem Joseph etwas voraus: Er konnte sich nur auf seine Träume und dann auf seine Gedanken und Gefühle verlassen. Wir aber haben die Bibel! Und die Bibel ist nicht nur ein hervorragendes Buch, das zum Träumen inspiriert, sondern sie ist auch ein gutes Korrektiv. Träume können auch Ausflüchte sein aus der Realität. Und: Ein Lebenstraum, der sich in einem eklatanten Widerspruch zur Bibel befindet, kommt nicht von Gott. Wenn jemand meint, das Evangelium mit Gewalt unter die Leute bringen zu müssen, wenn jemand träumt, er sei in einer Woche Milliardär und kaufe sich eine schöne Insel – der wird sehr schnell an die Grenzen seiner Visionen stoßen.

Wir sollten uns die Zeit nehmen, unsere Träume mit Gott zu besprechen. Sonst besteht die Gefahr, dass wir Gottes Willen mit unseren eigenen Phantasien und Wünschen verwechseln. Viele Christen denken, es sei fromm zu sagen: „Gott, segne, was ich tue“. Was wir aber wirklich beten sollten, ist: „Gott, lass mich tun, was du segnest“.

4. Pass auf, wann du mit wem deinen Traum teilst . Das ist eine wichtige Erkenntnis aus der Josephsgeschichte. Die elf Brüder, voller Neid auf den Joseph, verkaufen ihn an Händler nach Ägypten. Da war das Timing ganz schlecht. Die Brüder waren nicht reif und bereit zu hören – und auch Joseph brauchte noch Jahre, um wirklich reif zu werden für seinen Traum.

Aber klar ist auch: auf einen Träumer kommen elf oder zwölf Leute, die die Schere auspacken und anfangen, ihre Träume zu beschneiden. Die große Hürde, die ein Traum nach dem Mut zur Größe, nach der Prüfung vor Gott und nach seiner Offenlegung überwinden muss, ist die des Realitätssinnes. Die Argumente gegen die fahrt des Columbus waren sicher stichhaltiger als alles, was dafür sprach. Die Logik sprach eindeutig gegen das Konzept des gewaltlosen Widerstandes von Martin Luther King.

Niemand hätte es für möglich gehalten – aber sie haben gegen alle Zweifel an ihren Traum geglaubt. Wir brauchen Durchhaltevermögen. Deshalb ist es am weisesten, seinen Traum erst einmal mit Menschen zu teilen, von denen man weiß, dass sie einen ähnlichen Traum träumen. Denn Sie werden auf Widerstand stoßen, keine Frage. Eine Flut von „Ja, aber…“ – „Das geht bei uns sowieso nicht“ – Ist das nicht eine Nummer zu groß für sie?“. So ist das nun mal: sie werden gegen Mutlosigkeit, Einsamkeit und gegen ihren inneren Schweinehund antreten müssen.

Also: Pass auf, wann du mit wem deinen Traum teilst – aber auf alle Fälle: teile ihn mit.

5. Suche dir Mitträumer . Wirklich gedeihen wird Ihre Vision nur, wenn Sie auch Menschen finden, die mit Ihnen träumen.

Warum erleben Menschen, die mit anderen eine Theateraufführung vorbereiten, eine gemeinsame Ausbildung machen oder zusammen an einem Projekt arbeiten, die intensivste Form von ideeller Gemeinschaft? Weil sie ein Ziel haben! Weil sie von einer Idee zusammengehalten werden, die stärker ist als alle menschlichen Bindung. Manchmal treffen sich alte Freunde, die einmal ein gemeinsames Ziel hatten, und stellen plötzlich fest, dass sie sich kaum mehr was zu sagen haben als Sprüche aus alten Zeiten. Die gemeinsame Basis ist weg, die Träume haben sich auseinander entwickelt und nun ist die innige, tiefe Beziehung nicht mehr da. Wenn sie das bedenken, werden Sie auch verstehen, dass die Ehen am glücklichsten sind, in denen das Paar nicht nur auf die menschliche Anziehung baut, sondern in denen ein gemeinsames Lebenskonzept, ein gemeinsamer Traum das Miteinander prägt. Suchen Sie sich Menschen, die mit ihnen träumen.

6. Jeder Traum hat seine Zeit. Joseph musste lange reifen, ehe er in der Lage war, seinen Traum zu leben: er wurde verschleppt nach Ägypten, er war erst Diener, dann lange Jahre im Gefängnis, erst dann wurde er zur rechten Hand des Pharao. Manche Träume brauchen eben eine bestimmte Erfahrung und Reife. Darum sind Wartezeiten keine Ruhezeiten, sie sind dazu da, sich auf die Realisierung seines Traumes vorzubereiten.

Selbst wenn sich über Jahre nichts an ihrem Traum tut, werden Sie eine solche Zeit mit einer Vision anders erleben als ohne. Weil Joseph einen Traum hatte, war er auch innerlich offen, dafür reif zu werden. Wartezeit ist keine verlorene Zeit. Wenn Sie einen Traum haben, dann wird er in Ihnen arbeiten und Sie – vielleicht ganz unmerklich – zu seiner Verwirklichung befähigen.

7. Ein Träumer lebt aus dem, was kommt. Wir haben immer die Wahl: Schauen wir wie gelähmt auf die bedrückenden Umstände um uns herum oder sehen wir die Chancen, die uns geboten werden, um uns die Zukunft zu eröffnen? Wer nicht daran glauben kann, dass Gottes Liebe stärker ist als alles Leid der Welt, wird es schwer haben, die befreiende Kraft des Glaubens zu erfahren. Deshalb sind Menschen, die Träume haben, so wichtig: weil sie dafür sorgen, dass die Menschheit nicht ent- , sondern ermutigt wird.

Echte Träumer leben aus der Zukunft und in die Zukunft. Das mag banal klingen, aber wenn diese Einstellung in Ihnen lebendig wird, ändert sich alles. Wer aus der Zukunft lebt, kann die Gegenwart gestalten. Wir kleben so an der Vergangenheit. Die Grundthese der Psychoanalyse lautet: „Wir haben unsere individuellen Probleme vor allem deshalb, weil uns schmerzhafte, unverarbeitete Erfahrungen aus der Vergangenheit bedrängen – wir wissen in der Regel nicht einmal, was uns belastet, weil wir es verdrängen, aber es beherrscht uns“.

Ich erlebe es auch in der Seelsorge: wir schleppen so viele alte Dinge mit uns herum, das wir oft einfach nicht vorwärts kommen. Die Macht des Gestern ist gewaltig. Und das ist die große Verheißung Gottes: „Wir werden sein wie die Träumenden“ (Psalm 126) – und wenn wir sein werden wie die Träumenden, dann werden wir uns nicht mehr von unserer Vergangenheit fesseln lassen, sondern befreit nach vorne schauen. Unser Leben wird bestimmt von einem Ziel.

Verändern Sie Ihre Perspektive: machen Sie sich und anderen Mut, einmal alle „Ja, aber´s“, alle Begrenzungen, die aus schlechten Erfahrungen der Vergangenheit herrühren, zu vergessen und einfach ´mal völlig frei loszuträumen.

8. Suche deinen Traum: Viele Menschen haben sich bisher so wenig mit Träumen beschäftigt, dass sie dar nicht genau wissen, welche Träume sie haben. Wenn Sie unsicher sind, wie eine Vision für Ihr Leben aussehen könnte, dann machen Sie sich einfach auf die Suche. Es kann sein, dass tief in Ihnen schon alles darauf wartet, hervorbrechen zu können. Es kann aber auch sein, dass Sie eine zeitlang forschen müssen, bis es Sie zum ersten Mal packt und Sie spüren: „Das ist es! Wenn dies oder jenes in meinem Leben geschähe, dann wäre ich glücklich!“

Nehmen Sie Gott dazu in die Pflicht. Er hat versprochen, uns ein Leben in Fülle zu schenken. Ganz im Ernst: richten Sie sich feste Zeiten ein, in denen Sie mit Gott nur über seinen Auftrag für Ihr Leben und die damit für Sie verbundenen Träume reden.

Folgende Fragen können Ihnen vielleicht helfen, Ihren Träumen näher zu kommen:

  • Wenn ich von heute auf morgen drei Dinge in meinem Leben ändern könnte, welche wären das?
  • Welche Dinge in meinem Leben mache ich nur widerwillig, weil sie eben gemacht werden müssen?
  • Welche Dinge in meinem Leben würde ich gerne viel häufiger und intensiver betreiben?
  • Was kann ich am besten? Wo möchte ich mich gerne weiterentwickeln?
  • Wann war ich zum letzten Mal bei etwas so richtig glücklich?
  • Für was wäre ich bereit, wirklich etwas einzusetzen und zu opfern, weil es mir so wichtig ist?
  • Was hätte ich schon längst einmal in Angriff genommen, wenn ich nicht dauernd davon abgehalten werden würde?

9. Gottes Träume: Haben Sie eigentlich jemals darüber nachgedacht, ob Gott träumt? Können Sie sich vorstellen, dass Gott für Sie einen Traum hat, für Sie persönlich?

Gott hat einen Traum, lesen Sie sich nur diese wunderbare Josephsgeschichte einmal zu Hause in Ruhe durch (1. Mose 37ff). Der Traum Josephs erfüllt keinen Selbstzweck. Er hat ein Ziel, nämlich sein Volk Israel viele Jahre später aus Ägypten ins gelobte Land zu führen. Das ist das fantastische Urerlebnis des Volkes, die Grundlage des Glaubens: Gott befreit, Gott begleitet, Gott rettet.

Und so erzählt die Bibel in immer neuen Bildern von der großen Vision Gottes: es ist eine Welt, in der jeder Mensch über kurz oder lang erkennt, dass er seine Unzulänglichkeiten getrost in Gottes Hände legen kann.

Dass jeder Mensch sein ewiges und zermürbendes Streben nach Anerkennung und Gewinn nicht nötig hat, weil er von Gott mit einer Liebe beschenkt wird, die alles Selbsterarbeitete wertlos werden lässt.

Dass er seine Ängste ablegen und in Gottes Armen Hoffnung tanken kann.

Im 1. Mose Kap.12 steht die Kurzform für Gottes Traum: „Ich will dich groß machen und will dich segnen und du sollst ein Segen sein“.

Sie erinnern sich an den Anfang – an den Erzengel Gabriel, der so seine Einwände hatte zu dem Traum Gottes, Menschen zu machen? Gott hörte sich gewiss alle Einwände an, dann klatscht er vor Freude in die Hände und sagt; „Menschen sind etwas Großartiges. Und außerdem: wenn nicht sie, wer soll dann je die Erzengel ernst nehmen? Ich werde nicht nur Menschen schaffen, ich werde ihnen auch Träume geben.

Ja, so beginnt ein Abenteuer, wie es sich wohl Gott auch in seinen kühnsten Träumen nicht vorzustellen gewagt hat. Aber wenn Er sich in seine Träume verliebt – sie können´s auch!

Andreas Goetze
(Grundgedanken entnommen aus dem gleichnamigen Buch von Douglass, Vogt, Scheunemann)

 

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