An dieser Stelle berichten wir immer aus den aktuellen Sitzungen des Leitungsgremiums der Gemeinde
Lust auf Leitung - Klausurtagung November 2005
Geistliche Perspektiven der Gemeindearbeit
von Andreas Goetze
Anfang November war der Kirchenvorstand, das Leitungsgremium der Emmausgemeinde, auf seiner diesjährigen Klausurtagung, diesmal im Kloster Marienstatt im Westerwald.
Es sollte Zeit sein, der Frage nach der geistlichen Seite der Gemeindeleitung nachzugehen. So hatten als Grundlage der gemeinsamen Arbeit geistliche Übungen und gemeinsame Besinnungen einen wichtigen Raum eingenommen. Dahinter steht die Überzeugung, dass wir als Kirche in den Gemeinden und mit unserem Leben als Christinnen und Christen wieder stärker und klarer erkennbar werden in unserer Gesellschaft, und zwar mit dem, was nur wir so einbringen können. Ich nenne es ´mal: die Verbindung von Spiritualität und Engagement, die in unserer
Gemeindevision ihre Grundlage hat. Ausgehend von unserer Gemeindevision schlossen sich zwei Fragestellungen an: Tun wir die richtige Dinge? Und: Tun wir die Dinge richtig?
Biblische Unternehmensberatung
Nun hat die Gemeinde eine bestimmte Größe erreicht, und da ist es wichtig, genauer hinzuschauen auf die Strukturen und Arbeitsabläufe. Wie werden die Inhalte verantwortet und von wem? Wo ist unsere Gemeindearbeit noch nicht transparent genug? In der gemeinsamen Bibelarbeit am Samstagvormittag wurde deutlich,
dass schon Mose, der erste Unternehmer in der Geschichte der Menschheit, sich einiges von Jethro als Unternehmensberater hat
sagen lassen müssen (1. Mose 18,13ff mit 1.Thess.5,12-22). Das Wichtigste: „Du kannst nicht alles alleine machen“. Also, delegiere,
befähige andere zum Dienst an deinem Unternehmen. So wurde als erste Zielvorgabe für 2006 festgehalten, den verschiedenen Arbeitsfelder zu helfen, noch selbständiger und eigenverantwortlicher werden zu können. Der Kirchenvorstand sieht sich hier in der Rolle, diesen Prozess durch gezielte Begleitung und Förderung der Arbeitskreise und Gruppen zu unterstützen.
Neuordnung der Gemeinde
Klarer gefasst wurde die Struktur der Gemeindearbeit. Wichtig sind weiterhin die Ausschüsse für den Kirchenvorstand. Sie sind die direkten Kontaktstellen zu den Arbeitsfeldern der Gemeinde: Finanz- und Verwaltung, Kinderund Jugend, Bauangelegenheiten, Diakonie,Öffentlichkeitsarbeit, Gottesdienst und der Gemeindeaufbauverein. Neu hinzugekommen ist der Veranstaltungsausschuss, um für die Bereiche Kunst, Kultur und Bistro klare Ansprechpartner zu haben. Hier gibt es zudem
einen großen Kreis von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen,
der koordiniert werden will. Zu diesen Ausschüssen sind in einem weiteren Schritt die verschiedenen Arbeitskreise und Gruppen zugeordnet worden, z.B. der Arbeitskreis Konfirmandenarbeit dem Kinder- und Jugendausschuss oder der Arbeitskreis Ökumene
dem Gottesdienstausschuss oder die Homepage-AG dem Öffentlichkeitsausschuss.
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Arbeit mit allen Raffinessen
Durchlässige Strukturen schaffen
Diese Struktur soll nun als Vorschlag in den Ausschüssen und mit den verantwortlichen Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern besprochen und mögliche Änderungen und Ergänzungen
vorgenommen werden, so dass bis 13. Januar die Ergebnisse beim Begrüßungsfest der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorgestellt werden können. Langfristig ist das Ziel, dass alle Gruppen und
Kreise ihren zugeordneten Ausschuss kennen und damit auch ihre entsprechenden Ansprechpartner. Umgekehrt haben die Ausschüsse die Aufgabe, die ihnen zugeordneten Arbeitskreise und Gruppen zu begleiten, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern und für anstehende Fragen und Probleme zur Verfügung zu stehen. Diese Gemeindeorganisation wird eine angemessene Zeit beanspruchen, bis sie in der Praxis „rund läuft“. Die Überzeugung ist: wenn alle die Wege in der Gemeinde klarer bekommen und die Zuständigkeiten noch transparenter sind, dann erleichtert es für alle die Zusammenarbeit bei der Gemeindeentwicklung.
Grundsätzlich wurde festgehalten, dass die entwickelten Arbeits- und Themenfelder für den Gemeindeaufbau wichtig sind. Zu überprüfen ist unter dem Gesichtspunkt der „Entschleunigung“
die Frequenz einzelner Veranstaltungen: dazu soll umgehend ein
Jahresplan erstellt werden, um für 2006 einen Überblick über die Vorhaben gewinnen und entsprechende Schwerpunkte setzen zu können.
Spiritualität erleben
Das Herz der Gemeindeentwicklung bleiben inspirierende
Gottesdienste, die in verschiedenen Weisen gestaltet werden. Hier soll im Jahr 2006 eine besondere Achtsamkeit gelten. Denn die Fragen nach eigener Spiritualität sowie nach geistlichen Erfahrungen im Raum der Gemeinde werden immer häufiger gestellt. Räume, über Gott nicht nur zu reden, sondern ihm zu begegnen, werden gesucht. Hier möchten wir weiter tastende Versuche unternehmen und die „Gottesdienst-Kultur“ weiterentwickeln bezüglich Inhalten, stillen Momenten,
Taizé-Liedern, Meditationen und anderen Elementen, die Erfahrungsräume „mit Leib und Seele“ für Gott schaffen.
Zweite Pfarrstelle ausgeschrieben
Die seit einem Jahr neu errichtete, aber unbesetzte
0,5-Pfarrvikarsstelle kann nach Beschluss des Dekanates-Synodalvorstandes mit der 0,5-Projektstelle für Taufbegleitung
junger Familien verbunden werden. So hat die Emmausgemeinde noch eine zusätzliche Pfarrstelle für vier Jahre, die jetzt ausgeschrieben ist. Auf der Gemeindeversammlung am 9. Oktober erläuterte Dekanin Jutta Jürges-Helm die Stellensituation sowie das anstehende Bewerbungsverfahren. In Kleingruppen wurden Wünsche an eine neue Pfarrerin (bevorzugt) oder an einen neuen Pfarrer formuliert und dem Kirchenvorstand übergeben.
Nun hoffen alle, dass sich bald geeignete Personen auf die Ausschreibung melden.
Ein anstrengendes, aber auch erfülltes und für
die gemeinsame Arbeit motivierendes Wochenende
ging zu Ende.
Am 7. November 2004 fand die alljährliche Gemeindeversammlung statt. Die Gemeindeversammlung ist das Parlament der Gemeinde, bei dem der Kirchenvorstand und alle Arbeitsgruppen über ihre im vergangenen Jahr geleistete Arbeit berichten.
Gemeindevison zentral
Der stellvertretende Vorsitzende Jürgen Mack machte die Gemeinde vision zum Ausgangspunkt seiner Ausführungen (siehe unten), weil sie das Fundament der inhaltlichen Arbeit des Kirchenvorstandes darstellt.


(ohne Konfirmation und Weihnachten)
Vielfältig sind die Aufgaben
Zu den Aufgaben des Kirchenvorstandes (KV) gehören die Regelung von Personalfragen in Kirche und Kindertagesstätte, die Finanzverwaltung sowie die inhaltlichen und organisatorischen Aspekte der Gemeindearbeit.
a. Personalfragen
Neben der Begleitung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Gemeinde und Kindertagesstätte lag der Schwerpunkt bei der Sicherung der Jugendleiterstelle. Zusammen mit dem Gemeindeaufbauverein wurde das „Projekt 100“ ins Leben gerufen, um die Arbeit mit und für Kinder und Jugendliche langfristig zu sichern.
Das Profil für die neue halbe Pfarrvikarsstelle wurde erarbeitet und die Stelle ausgeschrieben (leider noch keine Bewerbung bis zum heutigen Zeitpunkt).
Ebenso wurden die Aufgaben für einen neuen Kirchenmusiker erarbeitet. Hier zeichnet sich eine nebenamtliche Besetzung zum Anfang des neuen Jahres ab!
Die Stelle für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) wurde eingerichtet und konnte mit Torsten Slach besetzt werden.
b. Finanzverwaltung
Der finanzielle Spielraum für die Gemeindearbeit ist nicht groß - und ohne Spenden und Kollekten könnte vieles nicht geschehen (siehe Bericht von Werner Drognitz vom Finanz- und Verwaltungsausschuss auf
Seite 21).
Zu den besonderen Ausgaben in diesem Jahr gehörte die Anschaffung eines Beamers, neuer Headsets für die Gottesdienste und die
Theaterarbeit und von zwei neuen Abendmahlskelchen. Ein Auftrag zur künstlerischen Gestaltung von Paramenten (vier gottesdienstlichen Textilien in den Farben des Kirchenjahres) wurde vergeben.
(Am 1. Advent - zum Beginn des
neuen Kirchenjahres - wurde das erste Parament für die Advents
zeit feierlich im Gottesdienst an das Lesepult gehängt. (Die Rodgauer Künstlerin Frau Frey wird auch die anderen drei Paramente nach und nach schaffen).
c. inhaltliche Aspekte
Mit dem Wunsch, die Gemeindevision erfahrbar und erlebbar zu machen, wurden verschiedene Projekte und Veranstal-
tungen vorbereitet: im März das „Bistro-Nachtcafé“ mit Clemens Bittlinger, im Juni die Konfirmationsgottesdienste, im September der Glaubenskurs „sinnvoll leben“ mit Philipp Elhaus, im November die Themenabende und Gottesdienste zu Martin Luther.
Gottesdienstverantwortung
Der Kirchenvorstand ist zudem verantwortlich für die Gottesdienstkultur, d.h. für die Gestaltung, den Ablauf und die Musik der verschiedenen Gottesdienstangebote.
Er versieht sonntags den Lektoren- und Kollektendienst und hilft bei der Austeilung des Abendmahls.
Für das Gemeindezentrum wurden für die zahlreichen Gruppen eine Nutzungs- und Küchenordnung geschaffen.
Ausschüsse arbeiten eigenverantwortlich
Die Kirchenvorstandsarbeit ist geprägt durch zahlreiche, selbständig arbeitende Ausschüsse,
Ohne Spenden geht nichts mehr
Sparen heißt es auch in der Kirche. Da in den nächsten Jahren die Kirchensteuereinnahmen der EKHN (Evangelische Kirche in Hessen und Nassau) weiter sinken werden, sind für kirchliche Projekte zunehmend private Gelder nötig. Auch die Jügesheimer Emmausgemeinde ist davon betroffen.
Der Finanz- und Verwaltungsausschuss befasst sich mit der Planung und Prüfung des Gemeindehaushalts. Derzeit gehören ihm die Kirchenvorstandsmitglieder Andreas Goetze, Günter Twardy, Helmut Wiegand, Werner Drognitz sowie als beratende Mitglieder Walter Hiller und Helmut Keller an.
Viele feststehende Ausgaben
Der Umfang des Gesamthaushaltes unserer Gemeinde im Jahr 2004
beträgt 475.592 Euro (Vorjahr: 459.750 Euro) - eine Steigerung von 3,5 %. Das sind imposante Zahlen, die sich jedoch relativieren, wenn feststehende Kosten abgerechnet werden.
Allein 72,7 % die Finanzmittel sind gebunden an die Kindertagesstätte (Personal, Unterhaltung). Somit beträgt der eigentlich der Gemeinde zukommende Betrag 2004 nur noch 129.786 Euro (2003: 143.079 Euro): eine Verringerung um 10,2 % oder 13.293 Euro. (Der Rückgang erklärt sich hauptsächlich dadurch, dass die Zuweisungen zu 50% der Jugendleiterstelle nun direkt zum Dekanat fließen und nicht mehr über unseren Haushalt laufen.)
Zu den Festkosten gehören weiter die Abführung von Rücklagen für Gebäuderenovierungen, Schulden- und Zinstilgungen, Gebäudebewirtschaftung, Renovierungsarbeiten sowie weitere Personalkosten.
Hoffen auf „Projekt 100“
Nach Abzug dieser Posten verbleiben noch 27.807 Euro (2003: 25.952 Euro), welche die Gemeinde frei zur Gestaltung ihrer Arbeit einsetzen kann - das sind nur 6% des Gesamtetats!
Diese verteilen sich auf Inventarbeschaffung, Verbrauchsmittel, Erwerb beweglicher Sachen (5.661 Euro), Konfirmandenunterricht inklusive Freizeiten und Dienst an der Jugend (7.400 Euro), allgemeine Sozialarbeit (2.900 Euro), Öffentlichkeitsarbeit wie Gemeindebrief und Verteilschriften (5.650 Euro), Aufwen- dungen für Ehrenamtliche (1.100 Euro) und sonstige Aufwendungen (5.560 Euro). Durch die Spenden und Kollekten können dann die einzelnen Posten entsprechend steigen!
Zu den Themen im Finanzausschuss gehörten auch die Mittelbereitstellung für die Kirchenmusikerstelle (unser Anteil daran beträgt etwa 3.200 Euro pro Jahr) und die Ungewissheit über die halbe Stelle des Jugendleiters, der teilweise vom Dekanat mitbezahlt wird (was nur bis Mai 2005 garantiert ist) . Hier liegen unsere Hoffnungen weiterhin auf den Anstrengungen des Gemeindeaufbauvereins bzw. auf dem „Projekt 100“, mit dem wir versuchen, die Stelle mit Eigenmitteln zu finanzieren.
Werner Drognitz
Klausurtagung des Kirchenvorstandes in Schönberg
Am 8. Mai 2004 nahmen sich die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher auf einem Klausurtag Zeit, über die vergangene Wahlperiode (von September 1997 - August 2003) und damit über ihre bisherige Arbeit in den letzten sechs Jahren nachzudenken. Nach einer gemeinsamen Abendmahlsrunde hatte jede und jeder Gelegenheit, sich eigene Gedanken zu machen: Woran erinnere ich mich in der Kirchenvorstandsarbeit in den Jahren meiner Mitarbeit? Was haben wir geschafft, auf den Weg gebracht, gemeinsam erlebt oder erlitten?
Ein Fazit der sich anschließenden Austauschrunde: in den letzten Jahren konnten einige Entwicklungen angestoßen und begleitet werden. Dazu zählt die Ausarbeitung des Gemeindeprofils und der Gemeindevision (Leitbild), die Namensdiskussion mit der Entscheidung für Emmausgemeinde, die Sanierung und der Umbau des Gemeindezentrums mit der Neugestaltung der Kirche samt dem Glaskunstfenster, die Renovierung des Jugendkellers und die Umgestaltung des Außengeländes. Hierbei wurde der gesamte Diskussionsprozeß in der Gemeinde bis zur Entscheidungsfindung als äußerst konstruktiv erlebt. Die anfänglich schwierige und konfliktreiche Zeit in der Kindertagesstätte konnte zum Wohl aller überwunden werden: Die Begleitung dieser sozial-diakonischen Arbeit wurde übereinstimmend als wichtig angesehen ebenso wie die Einrichtung des Besuchsdienstkreises.
Wesentlich verbessert wurde die Öffentlichkeitsarbeit durch das Gemeindejournal. Die Reihe Kultur und Kirche hat sich mit seinen Musik- und Kabarettveranstaltungen sowie mit dem Bistro-Nachtcafé (zweimal durchgeführt) einen Namen gemacht. Als wichtige Entscheidung wurde die Errichtung einer Vollzeitstelle für die Kinder- und Jugendarbeit mit Hilfe des Gemeindeaufbauvereins (und damit vielen freiwilligen Spenden aus der Gemeinde) gewertet. Die Sicherung der Stelle wird weiterhin ein Schwerpunkt der Gemeindearbeit bilden.
Glaubenskurse haben Gesprächsmöglichkeiten zu Grundlagen des christlichen Glaubens eröffnet, aus denen sich zwei Hauskreise entwickelt haben. Inspirierende Gottesdienste, die Lebensfragen und Glaubensfragen verbinden, werden dabei als Mittelpunkt der Gemeinde gesehen, von dem aus sich die weitere Gemeindearbeit entfaltet. Daher war (und ist) ein weiterer Schwerpunkt der Kirchenvorstandsarbeit die Entwicklung verschiedener Gottesdienstformen und die Gestaltung der Gottesdienste überhaupt. Die Gottesdienstzeit wurde nach einer Umfrage von 9.30 Uhr auf 10.00 Uhr festgelegt und die Liturgie des Gottesdienstes neu überarbeitet (schon 1996): Der Ablauf ist nun in der Regel so, wie er im Gesangbuch für die Hessen-Nassauische Landeskirche festgelegt worden ist. Das Abendmahl wird immer mit Saft und Wein gereicht, um jedem das Mitfeiern zu ermöglichen.
Kirche ´mal anders sonntags um 17 Uhr, Atempause samstags um 18 Uhr(Gottesdienst mit Musik und meditativen Texten), ökumenisches Abendgebet dienstags um 20 Uhr und die abwechslungsreiche musikalische Gestaltung der Gottesdienste haben zu einer Bereicherung des Feierns und Erlebens beigetragen. Die Einführung des Kirchcafés, am Anfang ab und zu, jetzt jeden Sonntag, hat eine gute Kommunikationsplattform auch für neue Gäste geschaffen.
Das Ausscheiden von Kirchenvorstandsmitgliedern und die Nachberufungen waren ebenso Thema wie die Personalentscheidungen
Neben den Klausurtagungen zweimal im Jahr kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz: Weinprobe, Ausflug zur Veste Otzberg, Fahrt auf Luthers und Bachs Spuren nach Eisenach und zur Wartburg oder, Grillfeste im Garten der Pfarrfamilie.
Übereinstimmend wurde die gute Zusammenarbeit gelobt, das selbständige Arbeiten in den Ausschüssen, durch die viele Ideen gemeinsam verwirklicht werden konnten. Viel wurde miteinander gelacht: Humor und Fröhlichkeit beherrschten den Gesamteindruck der insgesamt als konstruktiv erlebten Sitzungen. Die Lebendigkeit der Diskussionen wurde hervorgehoben: Nur dauerten sie öfter länger als bis 22.30 Uhr vorgesehen (es ist schon so spät...!. Daran wird noch zu arbeiten sein.
Weitere genannte Punkte:
Echte Altarkerzen, Fürbittenbrief-Kasten, Geldanlage in Aktien- und Rentenfond, kompetente Finanz- und Gebäudeverwaltung, Abendmahl mit Kindern und Teilnahme der Konfirmanden am Abendmahl, Vortragsveranstaltungen, Bodenbilder mit Britta Laubvogel, Osternachtsgottesdienst, Sommerfest, Einführungsgottesdienste Pastor Andreas Goetze und Ingrid Schmidt, Familienfreizeit, Gottesdienste von Konfirmanden vorbereitet, Initiativkreis Kirche 2000, Gründung Gemeindeaufbauverein (GAV), zweimal über Einstellungen entschieden (Schütz, Wöhrle), Gemeindeversammlung mit Zusammenfassung der KV-Arbeit,), gabenorientierte Mitarbeit, ,) in der Dekanatssynode auch ´mal gegen den Strom schwimmen, Überlegungen zu den Paramenten, es gab keine Parteiungen im KV (Gesprächskultur), gutes Basisprinzip Delegation, Akzeptanz und Kritikfähigkeit, Wohlwollen untereinander, Respekt und Achtung voreinander, viel Lachen, liebesvolles Bremsen unseres Pastors in seiner Aktivität, Familien immer ernst und wichtig genommen, viele Dinge mit Langzeitwirkung angestoßen
Kritisch wurde gesehen: das Seminar zur Mitarbeiter-werbung (D.I.E.N.S.T Seminar aus Niederhöchstadt), Ökumenearbeit hat sich nicht verbreitert (z.B. Treffen mit Pfarrgemeinderat oder Kanzeltausch), noch keine Paramente, manchmal waren wir sehr knapp besetzt, die Dekanatsstrukturreform und ihre Auswirkungen auf die Gemeindearbeit.
Hat sich durch meine Arbeit im KV mein Bild von Kirche und Gemeinde verändert?
Durch die Arbeit habe ich mehr erfahren, wie Gemeinde lebt und funktioniert. Man fühlt sich verbundener, hat einen besseren Einblick (weiss, wie es läuft).
Es ist eine Zeit gewesen, in der es auch gelang, die eigene Spiritualität, den eigenen Glauben zu vertiefen und neu zu entdecken.
Die Akzeptanz der eigenen Mitarbeit ist wohltuend. Die Loyalität untereinander spürbar: Die Übereinstimmung in der Grundrichtung ist wichtig: es wird nach Lösungen miteinander gesucht.
Solange wir alle mit Freude in die Kirche kommen und gemeinsam Ideen verwirklichen, habe ich im Moment keine Kritik anzumerken. Zusammengefasst meine ich, wenige Dinge mit ganzem Herzen gemacht ist besser als viele Dinge so nebenbei erledigt.