Verabschiedung Pfarrer Goetze und Familie am Pfingstmontag, den 28. Mai um 17 Uhr – herzliche Einladung zum Gottesdienst und anschließendem Zusammensein
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Perspektiven Kirchenvorstand
 

Weichen für die Zukunft gestellt –
Kirchenvorstandsklausurtagung vom 2. bis 4. Oktober 2003



Auf der Klausurtagung im Oktober waren mit dabei -v.l.n.r. und v.u.n.o.- Helmut Wiegand, Werner Drognitz, Wiltrud Janotta, Ingrid Fecher, Margitta Scheffer, Jugendleiter Denis Wöhrle, Torsten Slach, Heike Pfaff, Anneliese Kleinsorge, Günther Twardy, Claudia Winkler, Gudrun Mack, Helene Lenz, Jochen Albrand, Jochen Kipper, Wilhelm Lott, Uwe Slosinski, Pastor Andreas Goetze, nicht dabei sein konnten: Sven Halle, Jürgen Mack, Hans-Martin Strohauer

Leitbild und Gmeindevision geben die Perspektive vor

Nach der Einführung des neuen Kirchenvorstandes im Festgottesdienst am 7. September fuhren alle gewählten und nichtgewählten Kirchenvorstandsmitglieder vom 2. bis 4. Oktober zu einer Klausurtagung nach Kronberg im Taunus. Neben Zeit zum persönlichen Austausch stand vor allem die weitere Entwicklung der Emmausgemeinde im Mittelpunkt der gemeinsamen Überlegungen. In den letzten Jahren hat sich die Gemeinde ganz bewusst ein Profil gegeben und Schwerpunkte gesetzt. Umbau, Leitbilddiskussion und die Findung eines Namens für die Gemeinde waren äußere Zeichen eines tiefergehenden Entwicklungsprozesses, um Kirche als eine lebendige, geistlich fundierte und einladend-offene Gemeinschaft zu profilieren. Die vor drei Jahren formulierte Vision (das Leitbild) der Emmausgemeinde gibt über den eingeschlagenen Weg Auskunft: „Gemeinde lebt als eine Weggemeinschaft, die einladend und gastfreundlich ist. Sie ist ein Ort der Begegnung, miteinander zu leben, miteinander zu wachsen im Glauben und für andere da zu sein“.

Die Vielfalt der Gottesdienstgestaltung, Glaubenskurse und Gesprächsangebote, Besuchsdienstkreis, Stärkung der Kinder- und Jugendarbeit, Zusammenarbeit mit der Kindertagesstätte, liebevoll vorbereitete Seniorenclubs, die Öffentlichkeitsarbeit mit dem Gemeindejournal“ sind wichtige Aspekte der Gemeindeentwicklung. Gemeinde wird vom Ansatz her als gottesdienstlich sich versammelnde Gemeinde verstanden. Es ist ihr Auftrag, Menschen zum Glauben einzuladen und sie zu ermutigen, ihr Leben aus der Kraft des Glaubens zu führen. Dabei spielt die Hinwendung zu den Menschen eine herausragende Rolle. Die Öffnung des Gemeindezentrums als Ort der Begegnung spiegelt diese Entwicklung wider.

Kirche: Gemeinschaft Glauben Leben

Zahlreich sind die Bilder der Bibel zur Gemeinde: ob „das Schiff, das sich Gemeinde nennt“, das wandernde Gottesvolk, das Haus aus lebendigen Steinen, der Leib mit den vielen Gliedern, Gottes Volk als Familie oder die Gemeinde als Teil des wachsenden Reiches Gottes. In einem ersten Arbeitsschritt wurde über diese Vielfalt das Gespräch gesucht: welche Bilder sprechen mich an? Was fehlt mir in Bezug auf unsere Gemeinde? Welches Leitbild ist für mich wichtig? Als ein wesentliches gemeinsames Ergebnis wurde festgehalten, dass das formulierte Leitbild für die Emmausgemeinde stimmig ist auch zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine gute Perspektive für die zukünftige Arbeit eröffnet.

Auswertung der Gemeindeumfrage

Anschließend wurde die Gemeindeumfrage ausgewertet, die von Januar bis zur Kirchenvorstandswahl am 27. April allen Gemeindegliedern die Gelegenheit bot, ihre Interessen und Eindrücke einzubringen. Wünsche an den neuen Kirchenvorstand konnten ebenso formuliert werden wie Ideen zur Gemeindeentwicklung und zu Aktivitäten. Weit über 100 Rückmeldungen zu jedem Bereich gaben ein ermutigendes Signal. Die abwechslungsreiche Gottesdienstgestaltung, die Bereicherung durch die unterschiedlichen Musiker und Chöre, Kirche ´mal anders, die Entwicklung der Kinder- und Jugendarbeit, die Gemeindevision sowie der Umbau wurden als wichtige Aspekte der Gemeindearbeit begrüßt. Als wichtig wurde zudem der Zusammenhalt, die Gemeinschaft sowie die Offenheit füreinander genannt.

„Was fehlt Ihnen in der Gemeinde?“, war eine weitere Frage gewesen. Dabei wurde besonders die Arbeit mit 10-13jährigen genannt (die ja mittlerweile Dank des Engagements von Jugendleiter Denis Wöhrle angelaufen ist) und die Frauenarbeit wie z.B. ein Frauenfrühstück (darüber werden in nächster Zeit konkrete Überlegungen angestellt). Der Wunsch nach einem Chorangebot für (junge) Erwachsene und nach einem Kirchenmusiker war ebenfalls öfter genannt worden wie auch die Hoffnung formuliert wurde, dass sich noch mehr Mitstreiter für den Gemeindeaufbauverein finden, um die Jugendleiterstelle langfristig sichern zu helfen. Dazu kamen Wünsche nach Angeboten geistlichen Lebens, des Gebets und der Stille (Stichwort: „Oase“), um in der eigenen Glaubensentwicklung weiter zu wachsen.

Vom neuen Kirchenvorstand wünscht man sich vor allem eine Weiterführung der bisherigen Arbeit, eine gute Zusammenarbeit in den Gremien, offene Augen und Ohren für die verschiedenen Anliegen von Gruppen und Kreisen in der Gemeinde und eine häufigere Präsenz in den Gottesdiensten.

Gemeinsam Verantwortung tragen und verteilen

Welche Wege wollen wir als Kirchenvorstand in der Gemeinde weitergehen? Was bedarf unserer besonderen Aufmerksamkeit? war die nächste Fragestellung auf der Klausur. Die Begleitung und Förderung der gabenorientierten Mitarbeit und die Schaffung von mehr Möglichkeiten, dass sich die verschiedenen Gemeindegruppen untereinander stärker wahrnehmen (Stichwort: „Netzwerk Gemeinde“) wurde als erstes Ziel formuliert. Besonders die Gewinnung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den Kinder- und Jugendgottesdienstbereich ist als wichtiges Anliegen erkannt worden. Die Anregungen aus der Gemeinde (Jugendarbeit, Frauenfrühstück, Angebote geistlichen Lebens, Kirchenmusik und Chorarbeit) sollen ebenfalls mit großer Sorgfalt weiter vorangebracht werden.

In einem letzten Schritt wurden die Verantwortlichkeiten für die verschiedenen Arbeitsbereiche und Ausschüsse im Kirchenvorstand nach Gaben und Fähigkeiten verteilt (siehe Kasten). Ziel ist es, die schon immer wichtige Selbständigkeit der Arbeitsbereiche weiter auszubauen und damit klare, überschaubare Strukturen auch für die neue Kirchenvorstands-Periode zu schaffen.

 

 

 

 

 

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