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Jubiläums-Konfirmanden feiern an Erntedank
Zum Fest der Silbernen Konfirmation konnten leider nur 4 von 32 Konfirmierten kommen. Viele von den am 24. und 31. Mai 1981 Konfirmierten waren überrascht – was, 25 Jahre ist das schon her? Wer hat sich da gemeldet? Die Kirche – wer ist denn das? Ja, viele haben den Kontakt zu Ihrer Gemeinde und zum eigenen Glauben verloren – so reagierte der eine oder andere erschreckt. Doch es gab auch andere Reaktionen: „Das ist ja schön, dass Sie an so ´was denken“. Nicht jede und jeder kann heute dabei sein, obwohl er gerne wollte: manch eine und einer hat Dienst, andere leben im Ausland in Belgien oder den USA.
Grundsätzlich scheint es aber so zu sein, dass gemeinschaftliche Abende im gesellschaftlichen und kirchlichen Kontext in unserer individualistischen Zeit weniger Bedeutung haben. So waren beim Bürgerempfang der Stadt Rodgau in der gleichen Woche nur 12 von 101 eingeladenen Geburtstagskindern gekommen, um miteinander zu feiern. Doch die Anwesenden und die Gemeinde feierten einen bewegenden Erntedank-Gottesdienst.Dass Silberne Konfirmation verbunden mit dem Erntedankfest gefeiert wurde, ist kein Zufall. Denn dahinter steht die Überzeugung, so Pastor Goetze: Die Grundübung menschlichen Lebens heißt Dankbarkeit. Und das Gegenteil davon ist Vergesslichkeit.

Dieser festliche Gottesdienst mit dem anschließendem Empfang, bei dem auch die alten Bilder angesehen wurden, ließ Erinnerungen aufleben. V.l.n.r.: Annegret Roth - Bärbel Mohr, geb. Döbert - Jörg Vor - Iris Cremer, die die weiteste Anreise aus Netpfen im Sauerland hatte. Alle waren mit Freude dabei und fanden es schade, dass die anderen nicht dabei waren.
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