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75.Ausgaben "Gemeindejournal"
 

1. Leserbriefe zum 75.

2. Grußwort Kai Fuchs

3. Grußwort Dietmar Burkhard

 

75 Ausgaben des „Gemeindejournals“: wir haben gefragt: was gefällt Ihnen am „Gemeindejournal“? Was halten Sie von dieser Art der Öffentlichkeitsarbeit? Freuen Sie sich, wenn das „Gemeindejournal“ kommt? Wo wünschen Sie sich Verbesserungen? Viele Zuschriften erreichten die Redaktion. Aufgrund der zahlreichen Rückmeldungen hier einige, teilweise gekürzte Leserbriefe:

 

Gemeindejournal - die offene Tür zur Gemeinde - Impulsgeber – Informationsquelle

Für mich war das Gemeindejournal vor mehr als vier Jahren der entscheidende Impuls, die Emmausgemeinde kennen zu lernen. Da ich in Seligenstadt wohne, kam ich mehr zufällig durch den Besuch eines Chorkonzertes in die Räumlichkeiten der Kirchengemeinde.

Neugierig, was die Gemeinde zu bieten hat, nahm ich am Ausgang ein Gemeindejournal mit: „Kirche mal anders“, jede Woche Kirchkaffee nach dem Gottesdienst und die Aktivitäten des all-treffs waren für mich Angebote, (…) die ich ab sofort in Jügesheim nutzte. Da ich auch Erfahrungen aus früheren Gemeinden mitbringen konnte, war ich unter anderem relativ schnell im Vorbereitungsteam von „Kirche mal anders.“

Inzwischen ist die Emmausgemeinde meine „kirchliche Heimat“ geworden, sowohl vom christlichen Hintergrund her, aber vor allem auch durch die persönlichen Kontakte, die entstanden sind, die empfinde ich als sehr wichtig und wertvoll. Sicher gibt es noch mehr Menschen, die durch das Journal die Gemeinde näher kennen gelernt haben… und werden hoffentlich noch mehr.

Brigitte Pflüger

 

 

Ich finde es ist eine gute Art und Weise der Information. Ich wünsche mir, dass der Jugendbereich größer wird, denn momentan sind es leider nur wenige Seiten. Im Großen und Ganzen gefällt mir das Gemeindejournal gut.

Jana (Konfirmandin)

 

 

Seit 2002 leben wir in Rodgau und seitdem kenne und liebe ich auch das Gemeindejournal der Emmausgemeinde. Der Aufbau hat mir schon immer gut gefallen und er wird ständig verbessert und erweitert. Besonders gefällt mir die Auflistung der einzelnen Gottesdienste und Veranstaltungen mit Nennung des Inhalts. Durch diese Auflistungen erhält man einen guten Überblick, wann für wen bzw. für welche Altersgruppe etwas in der Gemeinde angeboten wird - angefangen vom Babyalter bis hin zu den Senioren in der Gemeinde.

Toll und informativ finde ich auch immer wieder die Artikel über die verschiedenen Gruppen, Angebote und Fahrten oder auch die Arbeit in der Kita. So bekommt man ein besseres Bild davon, was in der Gemeinde läuft und lernt die Gruppen fast persönlich kennen.

Ideen für Verbessungsvorschläge? Ja, eine Kinderseite, die über die Terminseite hinaus geht mit Witzen, Ausmalbildern, Comics oder Bastelideen.... So etwas fände ich noch toll. Ansonsten bin ich bestens zufrieden!

Tanja Baar

 

 

Voller Spannung freue ich mich jedes Mal auf das neue Gemeindejournal, und das aus mehreren Gründen: Die Termine und Vorschauen wecken viel Vorfreude auf Gottesdienste, Veranstaltungen und regelmäßige Angebote. Da wird dann schnell der Terminkalender geholt und eingetragen, was keinesfalls verpasst werden soll. Die Rückblicke rufen nochmals schöne Momente in Erinnerung. Und wenn ich nicht dabei war, kann ich wenigsten im Nachhinein noch ein wenig daran teilhaben. Und schließlich lerne ich durch jedes neue Gemeindejournal Menschen kennen, zu denen ich sonst (noch) keinen Kontakt habe oder erfahre etwas über Gruppen und Kreise, zu denen ich nicht gehöre.

Das Gemeindejournal ist ein wunderbares Abbild unseres bunten, vielseitigen und lebendigen Gemeindelebens – schön, dass es dieses Medium gibt!

Dr. Manuela Baumgart

 

 

Ich finde es gut, dass es das Gemeindejournal gibt. Ich blättere gern mal darin herum. Es ist interessant und locker aufgemacht. Weiter so!

Andrea Geyer

 

 

Ich persönlich lese sehr gerne das Gemeindejournal! Da ich es in letzter Zeit sehr, sehr wenig schaffe, am Gemeindeleben teilzunehmen, kann ich so doch einen gewissen Anteil daran nehmen. (…) Ganz besonders wichtig sind für mich die Termine des Monats oder die Vorschau, um doch mal wieder am Gemeindeleben ab und an ein klein wenig teilnehmen zu können. Wenn auch immer öfter nur in Gedanken!
Claudia Bilan

 

 

Ich lese fast alle Artikel des Journals und stelle anhand der Berichte von vergangenen Aktivitäten fest, was ich so manches Mal „verpasst" habe! Sehr interessant finde ich die Vorstellung von Gemeindegliedern - das könnte man vielleicht durch weitere Fragen noch „verfeinern" -und warum nicht gleich zwei Personen vorstellen?

Vorschläge: Die Jahresplanung im letzten Journal war prima. So würde ich mir in jedem Journal die Termine mit mehr Details auf einer Seite wünschen. Weiterhin wäre es schön, immer wieder mal Berichte über die einzelnen Ausschüsse zu lesen: Woran wird gearbeitet, was wurde umgesetzt, was wurde gefeiert?

Auch ein paar Cartoons oder Witze (wie der über Weihnachten im jetzigen) oder sogar Rätsel fände ich auflockernd. Ich freue mich in jedem Fall auf die nächsten Journale und wünsche allen Helfern vor und hinter den Kulissen viel Spass!

Margitta Scheffer

 

 

Gerne möchte ich die Gelegenheit ergreifen und meine Meinung zum Gemeindejournal der Emmausgemeinde kundtun, auch wenn ich eigentlich gar kein Freund von Leserbriefen bin...

Ich beglückwünsche das Team zu dieser tollen Leistung, bereits über Jahre hinweg ein so ansprechendes Journal zu erstellen. Ich freue mich auf das Gemeindejournal, es liegt immer auf meinem Küchentisch und ich blättere fast täglich ein wenig darin herum. Wenn es einmal fehlt, vermisse ich es. Am liebsten mag ich die besinnlichen Texte, die mich in die jeweils angebrochene Zeit im Kirchenjahr einstimmen. Das Journal bietet mir zudem die Möglichkeit, das Gemeindegeschehen zu verfolgen, an dem ich leider viel zu selten Gelegenheit habe teilzunehmen. Die Preise, die das Gemeindejournal bereits erhalten hat, empfinde ich als erfreuliche Bestätigung der erbrachten Leistung! Weiter so! Und ein Dank an alle Beteiligten!

Dagmar Ludwig

 

 

Liebes Gemeindejournal,

schon jetzt wünsche ich dir alles Gute zur kommenden 75. Ausgabe. Du warst und bist uns immer ein guter Begleiter in unserer Familie gewesen. Durch dich bekommen wir Informationen, die einem sonst fehlen, wenn man nicht ganz so regelmäßig zum Gottesdienst kommt. Da schaut auch mal jemand rein, der nicht evangelisch ist. Du dokumentierst die Aktivitäten und Menschen der Gemeinde in einem schönen Rahmen. Man kann nicht alles mitbekommen, was läuft, aber du machst uns darauf aufmerksam. Die Berichte sind interessant geschrieben und machen neugierig auf kommende.

Das Bild der Gemeinde wird durch dich positiv verbreitet. Wir freuen uns auf jede neue Ausgabe von dir. Danke für deine Informationen, Berichte, Neuigkeiten und Anregungen, die den Glauben stärken. Liebe Grüße

Aurelia Füssel

 

 

Ich finde das Gemeindejournal ein sehr gelungenes Medium. Das Format ist praktisch, die Aufmachung ist modern und ansprechend und der Erscheinungsturnus ist auch gut. Die Termine sind klar und übersichtlich, so dass man gut planen kann. Auch die Beiträge sind so, dass für jeden in der Familie etwas dabei ist. Ein paar mehr Fotos würde ich mir wünschen.

Eva Lindhuber-Klein

 

 

Mir gefällt das Gemeindejournal sehr gut. Da ich aber in Nieder-Roden wohne, bekomme ich es nicht regelmäßig zu lesen. Deshalb freue ich mich immer wieder über die „Emmaus-News“ als Mail, um die wichtigsten Infos mitzubekommen.

Sigrid Theimer-Herget

 

 

Ich bin immer sehr neugierig auf das Gemeindejournal und weil ich dann nicht warten kann, bis es im Briefkasten landet, nehme ich es mir nach dem Gottesdienst aus der Auslage mit. Ich finde eure Berichte über das Gemeindeleben informativ, lese aber auch gerne die „Fremdautoren". Die Artikel über die Trauer lese ich immer zuerst, weil sie mich interessieren. Diesmal fand ich den Bericht über die Taufe sehr ansprechend. Bei der Kigo- Vorbereitung heißt es bei uns oft, wie viel Zeit haben wir am Sonntag, wer macht den Gottesdienst, guck doch mal im Journal. Einen großen Dank an das Redaktionsteam für 75 tolle Ausgaben. Macht weiter so!!!!

Heike Asmus

 

 

Liebe Emmausgemeinde Jügesheim,

liebe Aktive, liebe Leserinnen und Leser!

 

Zur 75. Ausgabe Ihres „Gemeindejournal“ gratuliere ich Ihnen sehr herzlich, vor allem, weil Sie mit ihm ein sehr wertvolles Stück Gemeindearbeit in Händen halten. Der Gemeindebrief ist nämlich weit mehr als das Veranstaltungsblättchen der Evangelischen Kirchengemeinde:

 

Vor allem ist der Gemeindebrief „gut evangelisch“. Er ist das, was die Marketingexperten heute als „Alleinstellungsmerkmal“ bezeichnen würden – also etwas, das die Kirchengemeinde vor Ort unverwechselbar macht und das es in dieser Form und Regelmäßigkeit kein weiteres Mal gibt.

 

Zum zweiten gratuliere ich Ihnen zu Ihrer Gemeindebrief-Redaktion: Das „Gemeindejournal“ ist nicht nur ein mit Liebe gemachtes Blatt. Die redaktionelle Arbeit erfordert einen hohen organisatorischen Aufwand und viel Zuverlässigkeit auf allen Seiten. Hinzu kommen bei Ihnen in Jügesheim noch ein geschultes Auge fürs Layout und eine Druckqualität, die Würdigung und Wertschätzung der Leserinnen und Leser deutlich macht.

 

Schließlich steht der Gemeindebrief zusammen mit der gesamten Öffentlichkeitsarbeit der Kirche in einer Jahrtausende langen, biblischen Tradition: Schon der Apostel Paulus schrieb Briefe an die – zugegebenermaßen noch versprengten – Christengemeinden rund ums östliche Mittelmeer. Die Propheten aus dem Alten Testament mischten sich öffentlich in die Vorgänge in ihrer Stadt ein und setzten sich ein für Gerechtigkeit und Wahrheit. Der Rat, „den Mund aufzutun für die Stummen und Schwachen“ (Buch der Sprüche), steht ebenso in der Bibel wie Jesu Tauf- und Missionsbefehl „Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker…“ oder der Rat, „das eigene Licht nicht unter den Scheffel zu stellen, sondern auf einen Leuchter“.

 

Mit anderem Worten: Die biblische Tradition im Alten Testament und die Frohe Botschaft der Evangelien – beide suchen die Öffentlichkeit: Die Kirche soll denen eine Stimme geben, die sonst zu wenig Gehör finden. Die Emmausgemeinde tut viel Gutes und darf auch darüber reden. Und schließlich: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“: Eine Kirche ohne Kommunikation gibt es nicht. Jede christliche Gemeinde lebt davon, dass Glaube sich dort ereignen und entfalten kann, wo miteinander geredet, gesungen, gelacht, geweint, Gemeindejournal gelesen – also: kommuniziert wird.

 

Übrigens gerade auch mit denen, die im Moment – aus welchen Gründen auch immer – keinen besonderen Draht zu ihrer Kirchengemeinde haben. Auch für diese zumeist größte Gruppe der Gemeindemitglieder setzt sich die Redaktion von Ausgabe zu Ausgabe ein. Für die Art und Weise, wie das in Jügesheim passiert, gratuliere ich Ihnen besonders.

 

Für die nächsten 75 Ausgaben des Gemeindejournals wünsche ich Ihnen ein glückliches Händchen, fürs Layout ein gutes Auge und für die Themen ein offenes Ohr.

 

Und Gottes Segen allen, die daran arbeiten, darin lesen und sich davon inspirieren – also: beGEISTern lassen.

 

Ihr

Kai Fuchs

von der Fachstelle Öffentlichkeitsarbeit im Evangelischen Dekanat Rodgau

 

 

75. Ausgabe des „Gemeindejournals“ – Herzlichen Glückwunsch, liebe Emmausgemeinde!

 

In der Medienbranche wird er auch als der heimliche Riese bezeichnet. Gemeindebriefe haben deutschlandweit eine Auflage von rund 11 Millionen Exemplaren. In rund 80 % der evangelischen Gemeinden wird ein Gemeindebrief herausgegeben. Die Publikationen, die häufig 4 bis 6 Mal im Jahr erscheinen erreichen 80 % der evangelischen Kirchenmitglieder. Rund 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten an den Ausgaben mit. So die trockenen Zahlen.

 

Dabei steckt sehr viel Herzblut in jeder einzelnen Seite. Und jeder Tropfen lohnt sich. Denn Gemeindebriefe werden gelesen. 81% aller Bezieher schauen ihn mindestens einmal durch. Nur die lokalen Tageszeitungen hatten 1995, damals gab es die letzte Untersuchung zu der Nutzung von Gemeindebriefen, mehr Leserinnen und Leser als die Gemeindebriefe. Darüber hinaus sind Gemeindebriefe gut gemacht und ansehnlich, diese Ausgabe des Jügesheimer „Gemeindejournals“ beweist es. Es ist auch inhaltlich bunt, vielfältig in den Themen, schaut über den Tellerrand hinaus und zeugt von hoher Qualität.

 

Ein Vorurteil, mit dem Gemeindebriefe oftmals konfrontiert werden, ist dass nur alte Leute ihn interessant fänden: Falsch, 72 % der Lesenden gehören der Altersgruppe der 30-49jährigen an. Und besonders interessant sind die Menschen an Neuem aus der Gemeinde sowie Lebens- und Glaubensfragen.

 

Und wenn es ihn nicht mehr gäbe? Fast 70 Prozent der Befragten sagten, dass sie ihren Gemeindebrief sehr oder zumindest etwas vermissen würden.

 

Warum aber sind Gemeindebriefe so akzeptiert? Weil sie eines ganz oben auf ihre Fahnen geschrieben haben: Glaubwürdigkeit. Das ist auch sein höchstes Gut. Was im Gemeindebrief steht, kann ich glauben. Er ist so anerkannt als glaubwürdige Publikation wie kein anderes Medium in Deutschland. Man kann ihm glauben und was drin steht, stimmt. Das ist ein hohes Lob, bedeutet aber auch eine hohe Verantwortung.

 

Und für viele Menschen ist er auch der erste Kontakt zu einer Kirchengemeinde. Arbeit und Wohnen finden immer seltener an einem Ort statt. Die Bindungen an Sportvereine, die Feuerwehr und auch an die Kirchengemeinde nehmen ab. Darum ist der Gemeindebrief oftmals das und manchmal auch das einzige Bindeglied zwischen Kirchengemeinde und den nicht so fest verbundenen Mitgliedern oder auch den Neuzugezogenen oder vielleicht auch denjenigen, die gar nicht evangelisch sind, sich aber für Evangelisches Leben in Jügesheim interessieren.

 

Für die nächsten 75 Ausgaben wünsche ich der Redaktion weiterhin eine glückliche Hand und sensibles Gespür und vor allem Gottes Segen.

 

Ihr Dietmar Burkhardt

(Pfarrer, Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) in Darmstadt)

 

 

 

 

 

 

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