Gemeindejournal prämiert
Freudestrahlend nahmen Mitarbeiter des Emmaus-Gemeindejournals Ende September in der Frankfurter Jakobskirche einen von neun Förderpreisen der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) aus der Hand von Kirchenpräsident Dr. Peter Steinacker entgegen. Der mit 1500 Euro dotierte Hauptpreis ging nach Mainz-Hechtsheim, die acht weiteren Preise, je mit 500 Euro dotiert, verteilten sich auf ganz Hessen. Außer dem Jügesheimer wurden Gemeindebriefe unter anderem in Ober-Roden und Schafheim prämiert. Insgesamt hatten sich 117 Gemeinde-Redaktionen an dem Wettbewerb beteiligt.
Wolfgang H. Weinrich, Initiator des Förderpreises, lobte die zunehmende Farbigkeit der Gemeindebriefe sowohl auf den Inhalt als auch das Äußere bezogen. Allerdings befasse sich eine Vielzahl der Texte lediglich auf das aktive Gemeindegeschehen. Alltagsproblematik, politische und gesellschaftliche Themen kämen häufig zu kurz. Festredner Dr. Thomas Leif, Chefreporter beim SWR-Fernsehen, rief die Redaktionen verstärkt zur Recherche auf, um einen lebendigen, unabhängigen Journalismus zu gewährleisten.
Der Förderpreis Gemeindebrief der EKHN, 1999 ins Leben gerufen, wurde bereits zum 6. Mal verliehen und soll die Gemeinderedaktionen in ihrer Arbeit unterstützen. Er ist der höchstdotierte Preis seiner Art. Prämiert werden Publikationen, die inhaltlich, aber auch mit Layout und Druck bewusst nach Qualität streben. Das Gemeindejournal der Emmausgemeinde wurde vor allem für sein professionelles Layout, aber auch für den vielschichtigen Inhalt gelobt.
91 Prozent der 1178 EKHN-Kirchengemeinden geben regelmäßig Gemeindebriefe in einer Gesamtauflage von 1,5 Millionen heraus.
Strahlende Gesichter bei den Mitarbeitern des Emmaus-Gemeindejournals (von links): Helga Hackel, Regina Kirstein, Wiltrud Janotta, Helmut Jänecke und Brigitte Pflüger.
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