Verabschiedung Pfarrer Goetze und Familie am Pfingstmontag, den 28. Mai um 17 Uhr – herzliche Einladung zum Gottesdienst und anschließendem Zusammensein
• impressum
• kontakt
• vertraulich
 
wir über uns
kirchenvorstand
netzwerk gemeinde –
  ausschüsse / arbeitskreise
mitarbeiter
freiwilliges soziales jahr
gemeindestruktur
emmausvision
chronik
menschen d. gemeinde
• gottesdienste
• predigten
• kindertagesstätte
• kinder und jugend
• konfirmanden
• musik
• gruppen und kreise
• gemeindeaufbauverein
• stiftung weitblick
• rat und hilfe
• partnerschaften
• theologie und mehr
• hintergründe nah-ost
• wegbeschreibung
• gästebuch
• links
• archiv
 
emmausvision


Unsere Vision von einer lebendigen Gemeinde


Gemeinde lebt als eine Weggemeinschaft,
die einladend und gastfreundlich ist.
Sie ist ein Ort der Begegnung,
miteinander zu leben,
miteinander zu wachsen im Glauben,
und für andere da zu sein.


In gewisser Weise hat jede Gemeinde ein mehr oder weniger ausgeprägtes „Profil“. Der christliche Glaube findet die unterschiedlichsten Ausprägungen.
Wichtig: niemand wird sich zu hundert Prozent in diesem (oder in irgend einem anderen) Gemeindeprofil wiederfinden, mag es an der Wortwahl liegen oder an der Interpretation. Das ist auch nicht angestrebt. Jede und jeder setzt Schwerpunkte ein wenig anders, und das ist gut so. das hält die Diskussion offen und bewahrt vor „Gleichschaltung“.

Bei der Formulierung einer „Gemeindevision“, das das angestrebte Gemeindeprofil beschreibt, geht es um die große Richtung, um die Vision. Mit der formulierten Gemeindevision (siehe unten) wollen wir ausdrücken, worum es uns in unserem Gemeindeleben geht und in welchen Bereichen wir unser Gemeindeleben in den nächsten Jahren stärker profilieren wollen.
Ihr/ euer Andreas Goetze, Pastor

Zum vergrößern Bild anklicken

 

Der Ort "Emmaus" liegt in westlicher Richtung in der Nähe von Jesusalem. (Lukas 24, 13)
Heute erinnert nur noch eine zerfallene Basilika an den damaligen Ort, der völlig zerstört ist.



Die Begegnung in Emmaus

Am gleichen Tag waren zwei Jünger auf dem Weg nach dem Dorf Emmaus, das etwa drei Stunden von Jerusalem entfernt lag. Die beiden redeten über den Tod Jesu und über das, was die Frauen erzählt hatten. Da trat der vom Tod auferweckte Jesus zu ihnen. Sie erkannten ihn aber nicht und hielten ihn für einen Fremden. Jesus fragte sie: „Worüber habt ihr gerade gesprochen?“ Da blieben sie stehen und schauten ihn traurig an. Einer der beiden, er hieß Kleopas, antwortete: „Bist du von so weit her, dass du nicht weißt, was in Jerusalem geschehen ist?“ „Was ist geschehen?“ wollte Jesus wissen. „Die Sache mit Jesus! Er war ein Prophet. Aber einige Priester und Ratsmänner haben ihn zum Tod verurteilt und ihn kreuzigen lassen. Er ist gestorben, und wir hatten doch gehofft, dass er der Messias, der König, sei. Heute ist schon der dritte Tag, seitdem er tot ist. Heute morgen sind ein paar Frauen zum Grab gegangen. Aber der Leichnam war nicht mehr dort. Sie haben jedoch Engel gesehen, die sagten, dass Jesus lebt.“ Da antwortet ihnen Jesus: „Begreift ihr noch immer nicht, was die Propheten schon vor langer Zeit gesagt haben? In den alten Schriften steht, dass der Messias leiden und sterben muss, damit er zum Retter für alle Menschen werden kann.“
Während Jesus mit ihnen sprach, erreichten sie das Dorf Emmaus. Jesus tat so, als wolle er weitergehen, aber die beiden Jünger hielten ihn zurück und sagten: „Herr, bleibe bei uns; denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt.“ Da ging er mit ihnen ins Haus und setzte sich mit ihnen an den Tisch zum Abendessen. Er nahm das Brot, dankte Gott dafür, brach es und gab es ihnen. In diesem Augenblick gingen ihnen die Augen auf, und sie erkannten Jesus. Aber da war er auch schon verschwunden.
Die beiden sagten zueinander: „Warum haben wir ihn denn nicht früher erkannt? Brannte nicht unser Herz, als er bei uns war und mit uns sprach!“
Sofort verließen sie das Haus und kehrten nach Jerusalem zurück. Als sie das Haus betraten, in dem sich die Jünger versteckt hielten, riefen ihnen einige zu: „Der Herr ist wirklich auferstanden! Er ist Petrus erschienen!“
Da erzählten die beiden, was sie auf dem Weg nach Emmaus erlebt hatten. Und wie sie Jesus erkannten, als er das Brot brach.


Welchen Traum träumen wir?

Die zwei waren total frustriert. Alles schien zu Ende. Alle Hoffnungen, so dachten sie, mussten sie begraben. Sie gingen auf Distanz. Sie flohen aus der Stadt, in der ihre Träume gekreuzigt wurden. Die beiden Freunde machten sich auf in Richtung Emmaus, einem kleinen Dorf knapp dreißig Kilometer von Jerusalem entfernt. Dort wollten sie untertauchen. Gott war für sie tot, Jesus gekreuzigt. Von seiner Auferstehung und einer neuen lebendigen Gemeinschaft hatten sie nichts mitbekommen.
Das kennen wir auch: gescheitete Wünsche, frustrierte Lähmung. Was mich an Jesus Christus so faziniert ist: Er lässt seine Freunde nicht im Stich. Die „Emmausjünger“ (wie sie auch genannt werden) erfahren: „Wir sind nicht allein auf unserem Weg, der lebendige Herr geht mit uns!“
Mitten in der Stunde auf der einsamen Landstraße begegnet den beiden Freunden Jesus. Doch sie erkennen ihn zunächst nicht, sie denken, ein Fremder hat sich da zu ihnen gesellt. Und sie erzählen, warum sie nach Emmaus untertauchen wollen, erzählen von den traurigen Ereignissen in Jerusalem, wie die Mächtigen doch wieder gewonnen haben. Warum musste bloß Jesus am Galgen zugrunde gehen?
Das Fazinierende für mich: gerade in solch einer dunklen Stunde steht Jesus Christus schon an unserer Seite! Wir werden von Gott niemals abgeschrieben und im Stich gelassen. Daran will uns die Geschichte der „Emmausjünger“, (Lukas 24, 13-35) erinnern.
Die „Emmausjünger“ spüren das Besondere der Situation und landen den bis dahin unerkannten auferstanden Christus zum Bleiben ein: „Bleibe bei uns, denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt“. Wenig später erkennen sie ihn daran, wie er mit ihnen zu Tisch sitzt und das Brot mit ihnen teilt.
Mit dieser Geschichte und dem Namen „Emmaus“ verbinden wir die Hoffnung, dass Menschen in unserer Gemeinde Gott kennenlernen als Wegbegleiter, der ermutigt und befähigt, miteinander zu leben und im Glauben zu wachsen. Und weil Kirche nicht für sich selbst da ist, haben wir den Auftrag, für andere da zu sein und unseren Mitmenschen zu dienen, so wie Jesus uns gedient hat.
So kehren auch die „Emmausjünger“ nach Jerusalem zurück und erzählen von ihrer Begegnung mit Gott. Ermutigt leben sie mit anderen ihren Traum einer lebendigen Gemeinde – bis heute…..

Andreas Goetze



Emmaus

Song auf dem Weg nach Emmaus

So lange gehen wir schon
weg von der Stadt unserer Hoffnung
in ein Dorf wo es besser sein soll

Haben wir nicht geglaubt
wir könnten die Angst überwinden
die Angst der Mädchen und Frauen in den
Textilfabriken Südamerikas
krank oder schwanger zu werden
weil sie dann Arbeit und Brot verlieren
die Angst des Mädchens aus dem ehemaligen Jugoslawien
ausgewiesen zu werden
für immer

So lange gehen wir schon
in dieselbe falsche Richtung
weg von der Stadt der Hoffnung
in das Dorf wo Wasser sein soll

Haben wir nicht gedacht
wir wären frei und könnten befreien
all die kaputten Typen
das Kind das sitzenbleibt und bestraft wird
den Jungen auf seinem Roller
immer auf der Suche nach dem Leben
ein Leben lang
der Mann der taub und stumm ist
im falschen Land
zur falschen Zeit
stummgemacht durch die Arbeit
fürs Brot allen
ein Leben lang

So lange sind wir gegangen
in dieselbe falsche Richtung
weg von der Stadt unserer Hoffnung
die dort noch begraben liegt

Dann haben wir einen getroffen
der teilte mit uns sein Brot
der zeigte das neue Wasser
hier in der Stadt unserer Hoffnung
ich bin das Wasser
du bist das Wasser
er ist das Wasser
sie ist das Wasser

Da kehrten wir um und gingen
in die Stadt der begrabenen Hoffnung
hinauf nach Jerusalem

Der mit dem Wasser geht mit
der mit dem Brot geht mit
wir werden das Wasser finden
wir werden das Wasser sein

Ich bin das Wasser des Lebens
du bist das Wasser des Lebens
wir sind das Wasser des Lebens
ihr seid das Wasser des Lebens
wir werden das Wasser finden
wir werden das Wasser sein

nach Dorothee Sölle

 

 

Emmausjünger
(Lukas 24, 13-35)

Jesus begleitet zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus

Am selben Tag gingen zwei, die zu den Jüngern von Jesus gehört hatten, nach dem Dorf Emmaus, das zwölf Kilometer von Jerusalem entfernt lag. Unterwegs unterhielten sie sich über alles, was geschehen war.

Als sie so miteinander sprachen und alles hin und her überlegten, kam Jesus selbst hinzu und ging mit ihnen. Aber bis erkannten ihn nicht; sie waren wie mit Blindheit geschlagen.

Jesus fragte sie: „Worüber redet ihr denn so erregt unterwegs?“

Da blieben sie stehen und blickten ganz traurig drein, und der eine – er hieß Kleopas – sagte: „Du bist wohl der einzige in Jerusalem, der nicht weiß, was dort in diesen Tagen geschehen ist?“

„Was denn?“ fragte Jesus

„Das mit Jesus von Nazaret“, sagten sie. „Er war ein Prophet, in Worten und Taten hat er vor Gott und dem ganzen Volk seine Macht erwiesen. Unsere führenden Priester und anderen Ratsmitglieder haben ihn zum Tod verurteilt und ihn ans Kreuz nageln lassen. Und wir hatten doch gehofft, er sei der erwartete Retter, der Israel befreien soll!

Aber zu alledem ist heute auch schon der dritte Tag, seidem dies geschehen ist! Und dann haben uns auch noch einige Frauen, die zu uns gehören, in Schrecken versetzt. Sie waren heute früh zu seinem Grab gegangen und fanden seinen Leichnam nicht mehr dort. Sie kamen zurück und erzählten, sie hätten Engel gesehen, die hätten ihnen gesagt, dass er lebt.

Einige von uns sind gleich zum Grab gelaufen und haben alles so gefunden, wie es die Frauen erzählten. Nur ihn selbst sahen sie nicht.“

Da sagte Jesus zu ihnen: „Was seid ihr doch schwer von Begriff! Warum rafft ihr euch nicht endlich auf zu glauben, was die Propheten gesagt haben? Mußte der versprochene Retter nicht dies alles erleiden und auf diesem Weg zu seiner Herrschaft gelangen?“

Und Jesus erklärte ihnen die Worte, die sich auf ihn bezogen, von den Büchern Moses und der Propheten angefangen durch die ganzen Heiligen Schriften.

Jesus gibt sich den beiden Jüngern zu erkennen

Inzwischen waren sie in die Nähe von Emmaus gekommen. Jesus tat so, als wollte er weitergehen. Aber sie ließen es nicht zu und sagten: „Bleib doch bei uns ! Es geht schon auf den Abend zu, gleich wird es dunkel!“ Da folgte er ihrer Einladung und blieb bei ihnen.

Als er dann mit ihnen zu Tisch saß, nahm er das Brot, sprach das Segensgebet darüber, brach es in Stücke und gab es ihnen. Da gingen ihnen die Augen auf, und sie erkannten ihn. Aber im selben Augenblick verschwand er vor ihnen.

Sie sagten zueinander: „Brannte es nicht wie ein Feuer in unserem Herzen, als er unterwegs mit uns sprach und uns den Sinn der Heiligen Schriften aufschloß?“ Und sie machten sich sofort auf den Rückweg nach Jerusalem.

Als sie dort ankamen, waren die Elf mit allen übrigen versammelt und riefen ihnen zu: „ Der Herr ist wirklich auferweckt worden! Er hat sich Simon gezeigt!“

Da erzählten sie ihnen, was sie selbst unterwegs erlebt hatten und wie sie den Herrn erkannten, als er das Brot brach und an sie austeilte.


  Wochenplan aktuell
  Veranstaltungshinweise
  Jahresplan 2012
  Bibelleseplan
  Spiritualität im Alltag
  Angebote der Gemeinde
  Jugendleiterstelle
  gefährdet
  israel/palästina
  taufe, kircheneintritt
  hochzeit, beerdigung
  Das Gemeindejournal
   Die aktuelle Ausgabe
  75 Ausgaben
  „Gemeindejournal“
  rückmeldungen
  Konten der Gemeinde
  Ökumene vor Ort