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hintergründe nah-ost
 

http://www.nahost-politik.de/deutschland/dressler.htm

hagalil.com06-01-2005


Vier Jahre Botschafter in Israel:
Für einen Deutschen prägende Jahre

Die gesicherte Existenz Israels – Teil der deutschen Staatsraison

Von Rudolf Dressler
Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Israel
Haaretz, 5. Dezember 2004

Vier Jahre in Israel leben und arbeiten bedeutet, sich einem permanenten Zielkonflikt ausgesetzt zu sehen. Einerseits hat man das Empfinden, bereits 15 Jahre im Land zu sein. Andererseits frage ich mich: Wo sind diese vier Jahre geblieben? Meinem ersten Arbeitstag am 01. September 2000 folgte vier Wochen später, am 28. September, der Beginn der sogenannten zweiten Intifada. Der Ablauf schrecklicher Ereignisse mit traumatischen Folgen hat das Land Israel in Atem gehalten.

Die israelische Wirklichkeit erlebte vier Jahre lang durchschnittlich an jedem 10. Tag ein Selbstmordattentat und täglich 10 Schussanschläge. Dass dieser Schrecken nicht spurlos an einer Gesellschaft vorbeizieht, ist zwingend.

Aus vier Flugstunden Entfernung die veröffentlichte Meinung in Deutschland zum Nahen Osten, besonders zu Israel, in diesen Jahren zu lesen, zu hören und zu sehen, provoziert eine Frage: Was und wie würde in Deutschland kommentiert und berichtet, wenn das tragische Ereignis von Erfurt im Jahre 2002 – der Amoklauf, der 16 Menschen das Leben kostete – sich alle 10 Tage wiederholen würde? Wenn in Deutschland durchschnittlich 10 Mal täglich Schussanschläge gezählt werden müssten, bliebe die Bevölkerung weitgehend gelassen? In welcher Verfassung wäre mein Land, wenn im Rahmen unserer Bevölkerungsrelation in vier Jahren über 12.000 Tote und annähernd 70.000 Verletzte zu beklagen wären? Terror aus weiter Entfernung zu kommentieren ist etwas grundlegend anderes als Terror zu erleben.

Wo immer man sich in Israel bewegt, jeder Tritt ist Geschichte. Ob religiös oder nicht, nur der Ignorant kann sich der Aura dieser Region entziehen. Das Leben innerhalb der israelischen Gesellschaft erinnert mich immer wieder an jene zentrale deutsche Frage, mit der meine Erziehung zu politischer Aktivität begonnen hat und auf die ich bis heute keine Antwort weiß: Wie konnte die verbrecherische Zwangsvorstellung Hitlers, sein Antisemitismus, der zum Völkermord antrieb, sich in Deutschland durchsetzen? Warum hat die Mehrheit sich daran beteiligt, hat zugeschaut, hat weggesehen? Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus, mit der Einmaligkeit der Verbrechen, lässt mich gerade in Israel die immer wieder von Einzelnen provokativ initiierte sogenannte "Schlußstrich-Debatte" als gegen deutsches Interesse gerichtetes Engagement empfinden. Es ist ein gutes Gefühl, dass solche Versuche immer gescheitert sind, egal, ob sie aus Dummheit oder Berechnung gestartet wurden.

Knapp 60 Jahre nach dem Ende von Nazi-Deutschland, knapp 40 Jahre nach dem Beginn diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und der Zweiten Deutschen Republik, operiert die Deutsche Botschaft in Tel Aviv in einem für die deutsche Diplomatie einzigartigen Umfeld. Deutschland gilt heute für viele israelische Führungskräfte politisch und wirtschaftlich, wissenschaftlich und technologisch als zweitwichtigster Partner nach den USA. Deutschland gilt darüber hinaus als einer der wichtigsten Partner in der kulturellen und zwischengesellschaftlichen Zusammenarbeit. Die israelische Führungsschicht schätzt uns als wichtigen Partner innerhalb Europas und den Vereinten Nationen. Wir sind der zweitwichtigste Außenhandelspartner. Außergewöhnlich eng ist die wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit.

Das Netz von Austauschbeziehungen hat hohes politisches Profil. Es ist nur vergleichbar mit unserer Zusammenarbeit mit Frankreich, Polen oder den USA. Und wir zählen über einhundert Städte- und Kreispartnerschaften. Auch auf der Ebene der Zivilgesellschaft sind die Beziehungen ungewöhnlich dicht. Selbst im militärischen Bereich haben wir außerhalb der NATO kein Land mit vergleichbar engen Beziehungen. Gleiches gilt für das Netz deutscher Präsenz in Israel. Zusammengefasst: Die Beziehungen waren nie enger, waren nie besser. Gleichwohl gilt das Sprichwort: "Das Bessere ist der Feind des Guten!" Aber wir, die Deutschen, müssen wissen, wo es geboten erscheint, müssen wir es lernen: "Das Eis ist nach wie vor dünn!" Knapp 60 Jahre sind in einem Leben sehr viel, manchmal mehr als ein ganzes Leben. In der Geschichte sind 60 Jahre ein Windhauch, fast nichts. Auch diese Wahrheit ist kein israelisches Problem, sondern vielmehr ein deutsches.

Die Erweiterung der Europäischen Union auf 25 Staaten ist historisch zu nennen. Die einheitliche Währung grenzt an ein Wunder. Die damit verbundene Wirtschaftskraft ist vorläufig unvorstellbar. Die darin liegenden Chancen sind nur gering beschrieben. Mehr Menschen als in den Vereinigten Staaten. Mehr Kaufkraft als in den USA; mehr Wirtschaftskraft. Diese Tatsache und diese Aussichten vor den Toren des Staates Israel. Die europäische Entwicklung schreitet voran, nicht nur ökonomisch, auch politisch. Ob es gefällt oder nicht: Europa wird eine größere Rolle spielen, auch im Nahen Osten. Daraus folgt: Israel muss sich entscheiden. Nur der Versuch eines ökonomischen Anschlusses oder auch eine politische Neujustierung? Abwarten – das Günstigkeitsprinzip suchen – wird keine Lösung sein. Die Debatte um eine teilweise Emanzipation von den Vereinigten Staaten wird Israel nicht erspart bleiben.

In meinen 40 Jahren Politik – Regierung, Parlament, Partei und Gewerkschaften – habe ich u.a. einen Satz von John F. Kennedy verinnerlicht: "Wer Realitäten verändern will, muss zunächst bereit sein, diese zur Kenntnis zu nehmen." Ich habe mir in meinem Leben nie Gedanken machen müssen über die Existenzberechtigung meines Landes, obwohl Deutschland im vorigen Jahrhundert die Welt zweimal an den Abgrund brachte. Meine Sozialisation unterscheidet sich grundlegend von derjenigen eines Israelis. Keine tägliche Bedrohung! Keine Aberkennung der Existenzberechtigung! Kein Kampf um den eigenen Staat! Deshalb gebrauche ich das Wort "Sicherheit" als Schlüsselbegriff für einen Wiedereinstieg in einen konstruktiven Nahostprozess. Die Staatengemeinschaft muss für Israel Sicherheit erarbeiten. Auf der Grundlage von Sicherheit ist es leichter, das zu präzisieren und zu vereinbaren, was Premierminister Ariel Sharon mit dem Begriff "schmerzhafte Kompromisse" umschrieben hat.

Mein Land will Israel dabei helfen. Unsere Hilfe steht unter der Maxime, die der letzte Besuch des israelischen Staatspräsidenten im Frühjahr in Berlin deutlich gemacht hat: Die gesicherte Existenz Israels liegt im nationalen Interesse Deutschlands, ist somit Teil unserer Staatsraison.

hagalil.com 06-01-2005

 

 

Offener Brief an den Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Israel - 9.1.05 - Guenter Schenk, Beinheim/Frankreich


Sehr geehrte Exzellenz,
lieber Genosse,
sehr geehrter Herr Botschafter Dressler,

ich las Ihren in meiner israelischen Lieblingszeitung Haaretz veroeffentlichen Artikel - eine Art Conclusio Ihrer vierjaehrigen Taetigkeit als Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Tel Aviv. Zunaechst frage ich mich: was haben Sie in den vier Jahren in Israel, ausgestattet mit einem gueltigen Diplomatenpass, der Ihnen jederzeit Zugang zu jedem oeffentlich zugaenglichen Ort in und um Israel gewaehrte, getan ? Haben Sie tatsaechlich Ihre Augen verschlossen, als Ihr Chauffeur Sie in Ihrem gepanzerten Dienstwagen an den Checkpoints vorbeifuhr, ueber km-lange neue Strassen, "nur fuer Juden" in den besetzten Gebieten ?

Haben Sie wirklich nichts gehoert, gelesen ueber die Enteignungen, Haeuserzerstoerungen, mutwillige Vernichtung jahrhundertealter Olivenhaine und geschuetzter Baudenkmaeler ? Haben Sie in diesen ehren- wie wertvollsten Jahren in einem Diplomatenleben niemals Kontakt aufgenommen zu den kleinen aber umso feineren Gruppen kritischer israelischer Intellektueller, die eine so vollkommen anderes Sicht haben im Blick auf ihren eigenen Staat ? Kennen Sie diese Gruppen vielleicht garnicht ? Das waere eine schwerwiegende Unterlassung Ihrer Mitarbeiter, deren Aufgaben sich gewiss nicht auf die Vor- und Nachbetreuung von Besuchern von Yad Vashem, so wichtig diese sind, geschraenken.

Auch ich, grosso Modo mit der Ihren aehnlichen zeitlichen und geschichtlichen Erfahrung, aufgewachsen in einer Atmosphaere der kritischen Auseinandersetzung mit dem Nazi-Regime, seiner Bedingungen und Verbrechen, habe mir zeitlebens die Frage gestellt: "Wie fast ein ganzes Volk derart blindlings einem Verbrecherregime (es war ja nun nicht nur ein einziger Mann, ganz oben!) verfallen konnte. Diese Frage trennt uns gewiss nicht.
Inzwischen weiss ich allerdings darueber mehr, weiss, z.B., wie aus dem grossen, freiheitsliebenden amerikanischen Volk schleichend und zielstrebend ein bellezistisches,sich traumatisch in Lebensgefahr fuehlendes Volk gemacht wurde, weiss, wie teufliche Propaganda wirken kann. Goebbels Schueler lassen gruessen ! Sie leben. Davor ist leider auch die Demokratie nicht gefeit.

Was uns aber sicherlich trennt, ist die Verantwortung die wir aus diesem Jahrhundert-, wenn nicht Jahrtausend-Desaster des sogenannte 3. Reiches fuer uns selbst und fuer unser Land, das ganze deutsche Volk, erkennen.
So steht fuer mich ausser Zweifel, dass aufgrund des von "unseren Vaetern" begangenen Unrechts auf gar keinen Fall neues Unrecht an Anderen, an mit den Untaten unseres Volkes und seiner verbrecherischen Regierung Unbeteiligten ausgehen darf. Da scheinen sich unsere Geister nun wirklich zu scheiden. Dies sage ich Ihnen als Mitglied, seit dem Jahr 1966, der gleichen Partei, der auch Sie angehoeren.

Gerade dies aber scheinen Sie nicht nur zu akzeptieren, nein, Sie unterstuetzen gerade dies und machen sich - so muss ich dies sehen - erneut schuldig, schuldig an dem Volk der Palaestinenser. Weiter unten gehe ich darauf im Einzelnen ein.

Ihre historischen Kenntnisse muessen dies auch Ihnen sagen, obwohl Ihr Artikel in Haaretz leider keinerlei Vorkenntnis oder Sensibilitaet fuer die Vorgeschichte, die Entstehung und den offensichtlich noch nicht abgeschlossenen Vorgang der Staatsbildung - keine Verfassung, keine deklarierten Staatsgrenzen, einmalig fuer ein Mitglied der Vereinten Nationen !!! - Israels erkennen lassen.

Stattdessen beten Sie, wie aus Communiques des Presseamt der Regierung abgeschrieben, die angebliche Bedrohung, den andauernden Ueberlebenskampf des Staates nach, eines Staates mit der zweit- oder drittstaerksten Armee der Welt, mit Atomwaffen, Traegersystemen aus dem Land, der Luft und dem Wasser (3 U-Boote der Delphin-Klasse aus Kiel mit Abschussvorrichtung fuer taktische Atomwaffen), eines Staates, der im Jahre minus 1 vor der Staatsgruendung nicht zurueckgeschreckt ist, biologische Waffen zur Eroberung einer der schoensten nah-oestlichen Staedte in der Levante, Akko, einzusetzen.

Nein, dies koennen Sie eigentlich nur sagen, wenn Sie sich mit Scheuklappen versehen haben: dass der Staat Israel von seinen Nachbarn bedroht ist. Schon gar nicht aus den militaerisch besetzten und entgegen dem Voelkerrecht zielstrebig besiedelten - und in den Jahren Ihrer Taetigkeit zerstueckelten - Rest-Palaestina.
Wenn es eine ernstzunehmende Gefaehrdung fuer den Staat Israel gibt, so kommt diese aus dem Inneren des Staates, aus der Immoralitaet der Besatzung, aus Mangel an Legitimitaet (worauf schon kurz nach 1967 Y. Leibwoitz hinwies), aus der moralischen Zerruettung einer entfesselten, militarisierten Jugend. Es sind nicht die Palaestinenser, die Israel in seinen Grundfesten gefaehrden. Alles, was die Palaestinenser verzweifelt - und systematisch von der Regierung, bei der Sie akkredidiert sind hintertrieben - suchen, ist ihr eigener kleiner Staat, auf einem Bruchteil des Gebietes, welches noch zu meiner fruehen Kindheit "Palaestina" hiess.

Fuer Sie beginnt die unertraegliche Gewalt vier Wochen nach Ihrer Ankunft in Tel Aviv. Sicher, niemand wird Ihnen veruebeln, wenn Sie in den ersten Wochen in wichtiger und schwieriger Mission Einarbeitszeit benoetigten, aber, Sie wissen genau wie jeder Interessierte, was der 2. Intifada vorausging, die nicht umsonst "Al-Aksa-Intifada" genannt wird. Sie wissen genau, mussten es wissen, welche Enttaeuschung durch alle Schichten der palaestinensischen Gesellschaft ging, als klar wurde, dass die hoffnungfvollen Jahre des "Oslo-Prozesses" von israelischen Seite genutzt worden war, eine Vervielfachung der Zahl der Siedler, entgegen dem internationalen Recht in den besetzten Gebieten vorzunehmen. Hier machten sich gerade auch fuehrende Politker der uns so vertrauten und mit uns befreundeten Arbeitspartei schuldig.

Was das Widerstandsrecht und der tatsaechlich ausgeuebte Widerstand der Palaestinenser angeht: hier sollten Sie sich keine voreilige Kritik erlauben, schliesslich waren es SS- und Gestapo-Schaergen, die den Widerstand in Polen, in Frankreich (der Grossvater meiner frz. Ehefrau war direkt betroffen) als terroristisch verfolgten, den strukturellen Terrorismus ihrer eigenen Anwesenheit als deutsche Besatzer nicht erkennend.

In Ihrem Artikel stellen Sie, rhetorisch, die Frage, "was Deutschland tun wuerde, wenn ... Erfurt 2002 usw.". Nahezu wortgleich las ich dies in einer Presseerklaerung der israelischen Botschaft in Berlin. Das ist eine für einen politisch denkenden und aufgeklaerten Menschen unverstaendliche Verdrehung. Viel mehr muessten Sie (sich und Ihre Leser) fragen:

Wie saehe die deutsche Gesellschaft aus, wenn D. seine Existenz auf dem Boden und Eigentum eines anderen Volkes aufgebaut haette ?
Wie saehe die deutsche Gesellschaft aus, wenn der Staatsgruendung die Massenvertreibung, vielfacher Mord und Mordandrohung, Enteignung von Hab und Gut, Zerstoerung hunderter Doerfer vorausgegangen waere ? (Der Begriff NAKBA duerfte Ihnen nicht unbekannt sein)
Wie saehe die deutsche Gesellschaft aus, wenn dies nicht nur vor und waehrend der Staatsgruendung geschehen wäre, sondern fortlaufend geschieht ?
Wie saehe die deutsche Gesellschaft aus, wenn die Bundesrepublik Deutschland fortwaehrend militaerische Besatzung über ihren Nachbarn ausuebte ?
Wie saehe die deutsche Gesellschaft aus, wenn deutsche Waffen, Flugzeuge, Soldaten taeglich gezielte und weniger gezielte Toetungen im Besatzungsgebiet
durchfuehrte ?

Wie saehe sie aus und mit welcher Reaktion ihrer Opfer muesste "die deutsche Gesellschaft" rechnen, wenn.....?

All diese Fragen stellt Ihre Exzellenz, Herr Botschafter nicht. Sie, beten, "Asche auf Ihrem Haupte", schuldbeladen, (sind Sie das denn wirklich? das stimmt doch nicht, das ist doch nicht wahr) in liebedienerischer Weise, die Propaganda des Besatzers nach. Daraus entsteht kein gegenseitiger Respekt.

Darf das ein deutscher Botschafter ? Er darf das gerade darum gewiss nicht, weil es zwischen 1939 und 1945 Deutsche waren, die genau so, wie oben beschrieben, mit den Nachbarn (und dem eigenen Volke) umgingen, die Menschen dieser Laender, und die ganze Welt, damit in ein nie dagewesenes Elend stuerzte und in Konsequenz die Existenz des eigenen Volkes und Staates gefaehrdete bis zum voelligen Zusammenbruch.

Für mich bleibt, nach Lektuere Ihres Berichtes in Haaretz, folgend Feststellung:

Der Genosse Dressler hat die vier Jahre seiner Taetigkeit nicht dazu genutzt, sich in der israelischen Zivilgesellschaft umzusehen nach den Kraeften, die all dies als unverzeihliches Unrecht ansehen. Als Unrecht gegenueber den verfolgten.entrechteten und erniedrigten Palaestinensern und als Unrecht gegen die eigenen Buerger, die missbraucht und verfuehrt durch eine angeblich dauerhaft vorhandene Unsicherheit und Bedrohung sich veranlasst sehen, das vom eigenen Staat begangene Unrecht umzumuenzen "als ihr gutes Recht". Der Botschafter Dressler hat seine Aufgabe nicht darin gesehen, die Freunde aufmerksam zu machen
auf das, was nach eigener deutscher Erfahrung als gefaehrlicher Irrweg angesehen werden muss. Er hat damit weder seinem Entsendestaat noch seinem Gastland, am wenigsten dem juedischen Volk, einen Dienst erwiesen. Besonders ihm und seinem Wohlergehen muessen sich Deutsche nach dem Geschehenen verpflichtet fuehlen, am besten bei uns in Deutschland, ohne Schaden fuer Andere.

Herzlichen Grruesse, verbunden mit guten Wuenschen fuer das Jahr 2005 und Ihre hoffentlich friedenstiftende Taetigkeit
zum Wohle unserer beiden Voelker und zum Segen der Palaestinenser

Guenter Schenk
Beinheim, Frankreich
(membre du "Collectif Judeo-arab et citoyen pour la Paix Strasbourg")




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