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Der Gemeindeaufbauverein (GAV) ist aktiv für die Kinder- und Jugendarbeit und die Musikarbeit in der Emmausgemeinde. Er ist der starke Partner für eine lebendige Gemeindearbeit. Nur durch den GAV (und damit durch die monatlichen Spendeneingänge durch Dauerspenderinnen und –spender sowie Einzelzuwendungen) können die Stellen für die Kinder- und Jugendarbeit sowie die kirchenmusikalische Arbeit gesichert werden. So finanziert der GAV zurzeit 60% der Jugendleiterstelle von Denis Wöhrle und 100% die Pop-Kantoren-Stelle von René Frank. Zudem hat der GAV dafür gesorgt, dass die Gemeinde einen Gemeindebus hat, der nicht nur auf Jugendfahrten unentbehrlich ist, sondern auch für den Fahrdienst beim Seniorenclub oder für schnelle Hilfe für ältere Menschen z. B. für einen Arztbesuch.
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Volksfestcharakter hat das Rodgauer Entenrennen, dass der Gemeindeaufbauverein jedes Jahr im Sommer zugunsten der Kinder- und Jugendarbeit im Rodau-Park veranstaltet
Der Gemeindeaufbauverein der Evangelischen Emmausgemeinde Jügesheim (GAV) ist ein gemeinnütziger Förderverein, dem die qualitative und quantitative Entwicklung der Emmausgemeinde am Herzen liegt.
Unter dem Motto: „Wir wollen noch mehr für die Kinder- und Jugendarbeit tun“, hat sich der GAV im September 2001 gegründet. So war das erste Ziel, die halbe Gemeindepädagogenstelle zu einer ganzen Stelle zu erweitern. Dafür waren von der Landeskirche keine Finanzmittel zu erwarten. Über den GAV kann die Emmausgemeinde die Hälfte der Personalkosten für die ganze Jugendleiterstelle finanzieren – Dank vieler Dauerspender und Einzelspender konnte bereits im Oktober 2002 Denis Wöhrle als Jugendleiter eingestellt werden.
Neben der Sicherung der Jugendleiterstelle hat sich der GAV zur Aufgabe gemacht, die nötigen Gelder auch für andere, den Gemeindeaufbau förderlicher Maßnahmen, bereitzustellen. Als jüngsten Projekt unterstützte der GAV die Anschaffung eines neunsitzigen Kleinbusses für den Besuchsdienst, die Seniorenarbeit (Fahrdienste) und natürlich auch für Fahrten und Unternehmungen im Kinder- und Jugendbereich.
Von Ba-Rock bis Pop-Rock – eine Uraufführung in Jügesheim
Ein Musikfestival, das allen viel Freude bereitete
von Brigitte Pflüger
Wer regelmäßig die Gottesdienste der Emmausgemeinde besucht, wird feststellen, dass eine Vielzahl von Musiker/innen abwechselnd zur deren Gestaltung beitragen.
Was liegt da näher, als einmal unabhängig von Liturgie und festen Abläufen gemeinsam ein Musikfestival zu veranstalten!
Am Samstagabend, dem 21. April, war es soweit: Kirchenmusiker René Frank hatte ein fast dreistündiges abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.
Bei der unterschiedlichen Art der Darbietungen waren vor allem die technischen Vorbereitungen eine große Herausforderung. Diese Aufgaben wurde von vielen Helfern im Vorfeld, an diesem Abend aber vor allem von Torsten Slach am Mischpult hervorragend gemeistert.
Der Eintritt war frei. Spenden, die für die weitere musikalische Arbeit und die Kinder- und Jugendarbeit in der Kirchengemeinde verwendet werden, waren aber erwünscht.
Neben Orgelklängen von Bach, über Flötenmusik, klassischen und modernen Gesang, bis hin zu Gospels, Pop Jazz und Rockmusik wurde ein umfangreiches Repertoire an (christlicher) Musik der vergangenen 400 Jahre angeboten.
Pastor Andreas Goetze führte durch das Programm und erläuterte bei jedem Vortrag, in welcher Weise die Vortragenden mit der Emmausgemeinde in Verbindung stehen. Dabei zeigte sich häufig, dass viele Ideen zum Entstehen der einzelnen Gruppen bei Familienfreizeiten entstanden sind. Dort spürte man, dass miteinander musizieren besonders viel Freude macht.
Lisa Bischoff, die die Gemeinde schon dreißig Jahre an der Orgel unterstützt, leitete mit zwei Stücken den Abend ein. Uwe Slosinski ist seit seiner Konfizeit vor elf Jahren in der Gemeinde unter anderem als Solomusiker aktiv und trug Stücke mit der klassischen Gitarre vor. Seit vier Jahren ist Ines Heubeck als Solosängerin dabei. Vor der Pause sang sie „Lass mich in Tränen“ aus der Oper Rinaldo von Georg Friedrich Händel. Der Auftritt von Michael Höf mit der Posaune musste wegen Krankheit leider ausfallen. Dafür zeigte seine Frau Elke mit verschiedenen Flöten ihr großes Können.
Der Flötenkreis entstand nach einer oben schon angesprochenen Familienfreizeit. Die Gruppe unter Leitung von Kerstin Zinn ist seit fast zehn Jahren zusammen und musiziert regelmäßig. Es waren sehr viele unterschiedliche Flöten, die da beim Vortrag der klassischen Stücke zum Einsatz kamen.
René Frank ist seit 2005 in Jügesheim und gründete kurz darauf den Emmaus-Chor, der mit viel Engagement und Können bekannte Songs wie z.B. „Eingeladen zum Fest des Glaubens“ und „O happy day“ vortrug. Wer Lust zum Singen hat, kann gerne einmal bei den Proben dabei sein, vor allem Männerstimmen werden noch gebraucht!
Der Auftakt nach der Pause wurde von Rosemarie Mitter an der Orgel gestaltet. Sie unterstützt die Gottesdienste seit mehr als 35 Jahren. Nach Ines Heubeck mit „Over the rainbow“ und Flötenvorträgen von Elke Höf (unterstützt von CD-Musik) hatte die Jugendband „Soul Feeding“ unter der Leitung von René Frank ihren Auftritt. Diese jungen Menschen zwischen dreizehn und sechzehn spielen seit über zwei Jahren zusammen. Es sind viele ehemalige Konfis dabei, die auf diesem Wege den Kontakt zur Kirchengemeinde erhalten. Die Band zeigt ihr musikalisches Können nicht nur in der eigenen Gemeinde, sondern ist auch außerhalb aktiv. Das Repertoire an diesem Abend reichte von Barcley James Harvest und Bryan Adams bis zu Cat Stevens.
„TAKE 5“ unter der Leitung von Michael Jäger war an diesem Abend ohne Schlagzeuger nur „TAKE4“. Sie trugen unter anderem Morenita do Brasil (Samba Brazileira) und „Button up your overcoat“ vor.
Die Band „Spirit“ unter der Leitung von Andreas Goetze bildete den Abschluss. Diese Musiker/innen singen und spielen bereits seit elf Jahren zusammen und sind somit die „dienstälteste“ Band der Gemeinde. Hier wurden die Zuschauer zum Singen mit einbezogen. Mit Titeln wie „Wir wollen aufsteh´n, aufeinander zugeh´n….“ und dem Schlusslied, bei dem noch einmal fast alle Musiker gemeinsam mit allen Konzertbesuchern „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“ spielten und sangen, ging ein sehr schöner musikalischer Abend zu Ende.
Ein Festival zum Lobe des Herrn, das der Seele gut getan hat. Wie hieß es in der ersten Strophe des Schlussliedes: „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren, ob ihn, o Seele, vereint mit den himmlischen Chören. Kommet zuhauf, Psalter und Harfe, wacht auf. Lasset den Lobgesang hören“.
Zu guter Letzt:
Musikfestival wurde zum Gründungsstifter
Seit Anfang des Jahres läuft sie: die Gründungsstifterphase der Stiftung „Weitblick“ der Emmausgemeinde Jügesheim. Mit der bereits registrierten Stiftung geht die Gemeinde neue Wege, um ihre soziale und diakonische Arbeit langfristig abzusichern. Es ist das erklärte Ziel, mit einem Startvolumen von wenigstens 100.000 Euro auch weiterhin unbürokratisch viel Gutes für Menschen im Rodgau zu tun. 1.000.- Euro ist der Beitrag für Gründungsstifter, die ihn einmalig oder in Raten zahlen können. Jede/ r kann dabei sein: Informationen zur Stiftung „Weitblick“ unter www.emmaus-juegesheim.de.
Als Benefizkonzert sowohl für die Kinder- und Jugendarbeit sowie für die musikalische Arbeit in der Gemeinde gedacht, erklärte ein Gast, er würde zu jedem gespendeten Euro noch einmal einen dazugeben, wenn damit an diesem Abend 1.000.- Euro für einen Gründungsstifterbeitrag zusammenkämen. So wurde der erreichte Spendenbeitrag von 650.- Euro verdoppelt und das Musikfestival wurde auf diesem Weg zu einem Gründungsstifter!
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