Verabschiedung Pfarrer Goetze und Familie am Pfingstmontag, den 28. Mai um 17 Uhr – herzliche Einladung zum Gottesdienst und anschließendem Zusammensein
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Das Labyrinth führt uns zum Licht

von Maria Dries

 

Nachdem unser Baumlabyrinth am Sommerfest bei „jung“ und „alt“ so guten Anklang gefunden hatte, blieb es das ganze Jahr über im Außengelände bestehen, hat uns begleitet und wurde immer wieder verändert, bis es schließlich zum „leuchtenden Adventskalender“ erstrahlte. 24 Kerzen führten Kinder und Erwachsene auf einem Weg zum Licht, zum Stall und zum Christkind. Bei unserer diesjährigen Adventswerkstatt lud das Labyrinth zu einer Schweigemeditation ein: Familienweise folgten Eltern und Kinder den Lichtern im Dunklen zur Mitte des Labyrinths. Dort konnten Sie ihre Kerze anzünden und das Licht in die Welt tragen.

Labyrinthe sind etwas Besonderes

Das Labyrinth ist ein Urbild des Lebens, das uns verbindet mit Gott, der Welt und mit uns selbst. Ein Labyrinth führt auf verschlungenen Wegen zur Mitte. Von dort geht es auf demselben Weg wieder zurück. Es gibt keine Abzweigungen und Sackgassen wie bei einem Irrgarten. Trotzdem ist der Weg zur Mitte nicht einfach und nicht jeder findet den Weg von allein, denn man braucht Geduld, den Weg bis zum Ende zu gehen. Ein Weg wie das Leben: Der Weg im Labyrinth ist durch viele Wendungen gekennzeichnet. Sie führen nicht immer nur nach innen, dem Ziel zu. Auch eine Wendung weg von der Mitte kann ein Fortschritt sein. Es gibt auch keine Abkürzungen, alles muss ausgeschritten werden, alles gehört dazu, die Begeisterung des Anfangs, die Erlebnisse der Wendungen und die Randerfahrungen, die einem die Geduld rauben können. Aber irgendwann erreichen alle, die nicht vorzeitig aufgegeben haben, das Ziel: die Mitte.

 

Die Mitte ist ein besonderer Ort. In der Mitte stellt sich die Frage, wie es nun weitergehen soll. Dabei entdeckt man, dass es im Labyrinth immer zwei Wege gibt: den hinein und den heraus. Wer die Mitte erreicht hat, muss umkehren und den Weg auch wieder zurückgehen.

 

Labyrinthe ziehen Kinder an wie ein Magnet. Sie laufen den Linien folgend hinein, immer weiter bis zur Mitte. Unbewusst nehmen sie dabei nicht nur die tiefen symbolischen Bedeutungen auf, sondern üben in intensiver Weise ihren Körper. Das Laufen im Labyrinth erfordert eine ständigen Lastwechsel und damit eine Übung der Balance. Gleichzeitig wird durch die ständigen Richtungswechsel nicht nur die Bewegungskoordination geübt, sondern der Grundvorgang des Schreibens wird mit dem ganzen Körper nachgebildet. Viele Kinder machen Wettrennen im Labyrinth und selten gewinnen dabei die Schnellsten, da sie aus der Bahn fliegen. Am schnellsten sind diejenigen, die Kraft und Schnelligkeit am Besten dosieren können. Kinder schätzen besonders die Mitte. Dort lassen sie sich gerne nieder, können lange verweilen und genießen die Geborgenheit, die eine stark zentrierte Mitte ausstrahlt. Es ist als ob man „heiligen Boden“ beträte …

 

 

Der Patenzahnarzt zu Besuch

von Julia Keller

 

Der Frühling ist da und unsere Kinder genießen das schöne Wetter. Endlich ist es nicht mehr so kalt und es kann wieder nach Herzenslust im Außengelände gebuddelt werden.

Vor ein paar Wochen war unser Patenzahnarzt Dr. Lehmberg bei uns zu Besuch. Er hat uns allen gezeigt wie man die Zähne richtig putzt und welche Nahrungsmittel gut für unsere Zähne sind und welche man am besten gar nicht oder nur ganz wenig isst. Wir haben um Abschluss alle neue Zahnbürsten und ein tolles Bild zum Ausmalen bekommen. Die Kinder die dieses Jahr in die Schule haben den Zahnarzt zusammen mit Nicole und Jutta sogar besucht und sein Praxis erkundet. Wer wollte durfte in dem großen Behandlungsstuhl Platz nehmen. Der Zahnarzt hat dann ein Foto von den Zähnen gemacht, was man mit nach Hause nehmen durfte.

 

 

Auf sanften Pfoten

von Julia Keller

 

Bei unseren Sonnenkindern sind Katzen gerade ein großes Thema: An unserem großen Fenster im Sonnenzimmer können wir immer beobachten was draußen auf der Straße passiert. Besonders gerne beobachten wir die Nachbarkatze. Wir spielen auch gerne Katzen und Annina bringt jeden Tag ihre Katze Minou mit. Birgit und Moni haben uns große Katzenposter und Bilderbücher mitgebracht, die wir uns gerne immer wieder anschauen und vorlesen lassen.

Wir singen und spielen Katzenlieder und lieben die Katzenfingerspiele. Wir haben einen Ausflug zu Clara gemacht. Sie hat zwei kleine Katzen, die wir besuchen und streicheln durften. Das hat sehr viel Spaß gemacht du wir werden bestimmt noch lange davon erzählen. Wir sind alle kleine Naschkatzen und haben leckere Katzenkekse gebacken. Wir haben auch probiert, wie Katzenzungen aus Schokolade schmecken! Lecker!

 

Auszeichnung für das Bienenhotel
Naturerlebnis-Pädagogik fester Bestandteil der Kita-Arbeit

von Carola Lätsch

 

Naturerlebnispädagogik wird seit vielen Jahren in die alltägliche Arbeit der Kita integriert. Mit dem Umweltpreis des Kreises Offenbach für Kinder und Jugendliche, Schülerinnen und Schüler am 5 März wurde nun die Evangelische Kindertagesstätte Rodgau Jügesheim ausgezeichnet. Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger würdigte insbesondere die geleitstet Naturerlebnispädagogik der Kindertagesstätte. Den rund 70 Kindern im Alter von 3-6 Jahren werden durch das Engagement der Teams und der Eltern nachhaltige Umwelterfahrungen auf ganzheitliche Weise ermöglicht. Mit dem Projekt „Unser Bienenhotel“, dass federführend von Monika Petzinger geleitet wurde, setzten sich die Kinder mit allen Sinnen mit dem Leben von Insekten auseinander. Es wurden das Märchen die Bienenkönig im Gottesdienst aufgeführt, Blumen als Nahrungsquelle für die Wildbienen im Frühjahr ausgesät, die Materialien für das Bienenhotel im Wald und Flur gesammelt, Blütenbäume gestaltet und Bienenkönigen gebastelt, mit den Schulkindern der Imker besucht und natürlich verschiedene Honigsorten gekostet. Auch die jährlichen Feierlichkeiten waren darauf abgestimmt, das Faschings- und insbesondere das Sommerfest der Kindertagesstätte. Natürlich spiegelte sich die Thematik auch im Lied- und Spielgut der Kinder wieder. So war es möglich, alle Kinder in das Projekt einzubeziehen.

Carola Lätsch nahm die Auszeichnung entgegen und bedankte sich bei den Kindern, den Eltern und dem Team für die geleistete Arbeit. Das Preisgeld in Höhe von 500 Euro wird für die Anschaffung von Vitrinen (Ausstellungsfläche für die gesammelten Naturschätze), neuen Waldrucksäcken und weiteren nötigen Utensilien für die Naturerlebnistage in Wald und Flur verwendet werden. Und natürlich darf ein „Rückfluß“ an die Kinder nicht fehlen. Es wird einen besonderen Tag im Wald mit einer Überraschung geben.

 

Der Umweltpreis wurde diese Jahr an zwei Institutionen vergeben. Ausgezeichnet wurde auch das Projekt „Naturfreundlicher Schulhof mit Schulgarten“ der Freiherr-vom-Stein-Grundschule in Dudenhofen. Im Namen der Stadt Rodgau gratulierte Sozial- und Umweltdezernent Michael Schüßler den Rodgauern Preisträgern. Er würdigte die hochwertige Arbeit, die in beiden Bildungsinstitutionen geleistet wird.

 

 

Umbauten im Kreativbereich beendet

Qualität weiterentwickelt

 

Die Kreativitätsförderung hat einen hohen Stellenwert in der Kita und ist nicht nur auf den künstlerischen Bereich beschränkt. Kreativität gehört zu den acht Schlüsselqualifikationen, die Kinder für ihre Zukunft in einer globalisierten Welt benötigen. Sie betrifft alle Lebensbereiche der Kinder. Eigene Ideen entwickeln und umsetzen, seinen eigenen Weg gehen, innovative Lösungswege finden fördert die Persönlichkeitsentwicklung und die Sozialkompetenz von Kindern.


Knetplätzchen entstehen

In den Planungstagen hat sich das Team ausgiebig mit dem neu gestalteten Kreativraum und seinen Möglichkeiten auseinandergesetzt. Kinder können und sollen hier mit verschiedenen Materialien experimentieren und verschiedene Techniken kennen lernen und ausprobieren. Sie schulen ihre Wahrnehmungsfähigkeit und Ausdrucksfähigkeit. Sie können ihrer Phantasie freien Lauf lassen und Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten gewinnen. Sie üben ihre Grob- und Feinmotorik und können sich beim Gestalten ganz auf ihre Mitte zentrieren oder sich aus dem turbulenten Alltag mal „ausklinken“ und entspannen.


Konzentriertes Malen

Um dies zu ermöglichen versuchen wir eine wertungsfreie Atmosphäre zu schaffen. Kritik, Kontrolle, Bewertung und Vergleiche gilt es zu vermeiden. Eine wohlwollende, akzeptierende und unterstützende Umgebung ist wichtig. Bedeutend für die Kinder ist das kreative Tun weniger ihr Endprodukt. Neben den selbstbestimmten Lernfreiräumen werden auch gezielte Angebote für die Kinder gesetzt. Eine gute Balance zwischen Angebot und freiem Schaffen ist wichtig.

 

Die pädagogischen Überlegungen wurden nun mit optimalen Einbauten für im neuen Kreativraum für die Kinder umgesetzt. Eine großflächige Malwand, Malplätze direkt am Fenster, Arbeitsplätze zum Tonen und Kneten sowie fehlende Pinnwände wurden maßgeschneidert gebaut. Ein herzliches Dankeschön an unsere helfenden Hände, die dies in Wochenendarbeit ermöglichten.

 

 

 

 

 

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