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„ALL-treff“ (Alleinstehenden-Treff)
Leitung: Werner Klein – Tel. 06106-23094
„ALL-treff“ – Programm von März 2012 bis März 2013,
ein hoffentlich interessantes Programm – nicht nur für Alleinstehende.
Gäste sind uns immer herzlich willkommen Ältere, Jüngere, Frauen, Männer auch interessierte Paare
- sind angesprochen.
Mögliche Änderungen hinsichtlich des Datums oder der Uhrzeit werden rechtzeitig bekanntgegeben.
Neue, überarbeitete Info-Blätter liegen ca. alle 4 Wochen im Bereich des Foyers im Gemeindezentrum, Berliner Straße 2, aus.
Außerdem werden die Termine in der örtlichen Presse veröffentlicht.
Die neuesten Informationen und ausführliche Berichte zu Veranstaltungen der vergangenen Monate finden Sie unter www.emmaus-juegesheim.de unter der Rubrik „gruppen und kreise“/all-treff.
Euer „ALL-treff“ – Team
Am Samstag, 19. Mai 2012, um 09:25 Uhr ist der S-Bahnhof Jügesheim Treffpunkt für
eine Tagesfahrt zur „Städtetour nach Fulda”.
Nach der Ankunft in Fulda haben wir noch ausreichend Zeit,
uns für die um 14:00 Uhr beginnende 2-stündige Stadtführung zu stärken.
Wir besichtigen in der Barockstadt Fulda unter anderem das bekannteste Wahrzeichen der Stadt,
den Dom mit Bonifatiusgrab, sehen das Stadtschloss, die Residenz der Fuldaer Fürstbischöfe
und erkunden die Altstadt.
Der Kostenbeitrag zur Stadtführung beträgt € 5,00 p. P.
Die Fahrtkosten richten sich nach der Anzahl der Teilnehmer.
Ansprechpartner: Helmut Jänecke – Tel. 06106-668915
Eine „Expedition zum Kaltwasser-Geysir Andernach” unternehmen wir im Rahmen
unseres Ganztags-Ausflugs am Samstag, 16. Juni 2012.
Treffpunkt ist der S-Bahnhof Jügesheim um 07:55 Uhr.
Unser Besuch besteht aus drei Teilen und startet in der Ausstellung im Geysir-Erlebniszentrum.
Dort lernen wir die Funktionsweise eines Kaltwasser-Geysirs kennen
und können dies durch eigene Versuche an interaktiven Exponaten selbst ausprobieren.
Dann bringt uns ein Schiff zum Naturschutzgebiet Namedyer Werth.
Dort erleben wir den Ausbruch des höchsten Kaltwasser-Geysirs der Welt mit einer Fontäne
von über 60 m.
Der Gesamtaufenthalt dauert ca. 3 Std.
Der Eintrittspreis von € 13,50 beinhaltet den Besuch des Erlebniszentrums, die Schifffahrt
und den Besuch des Geysirs.
Die Fahrtkosten richten sich nach der Anzahl der Teilnehmer
Ansprechpartner: Helmut Jänecke – Tel. 06106-668915
Zu einem „Besuch in Hofheim” treffen wir uns am S-Bahnhof Jügesheim
am Samstag, 21. Juli 2012, um 09:55 Uhr.
Die ältesten Funde im Gebiet Hofheim stammen aus der Altsteinzeit (75.000 v. Chr.).
Aus der Jungsteinzeit (5.000 v. Chr.) konnten Siedlungsgebiete nachgewiesen werden.
Auch die Römer waren um 40 v. Chr. da und bauten zwei Kastelle.
Und in den vergangenen 2.000 Jahren hatte die Stadt Hofheim am Taunus eine recht wechselhafte Geschichte
und gelangte in die Hände der verschiedensten deutschen und ausländischen Herren.
Interessantes aus der Geschichte: um das Jahr 1600 wurden 23 Frauen der Hexerei angeklagt und davon 15 hingerichtet.
Rehabilitiert wurden diese Menschen am 03. November 2010.
Für unser Mittagessen sind im Restaurant „Zum Taunus” Plätze reserviert.
Von dort werden wir auch von unserer Stadtführerin, Frau Hofmann, zu einem interessanten
und informativen 1 ½ - stündigen Stadtrundgang abgeholt.
Anschließende Kaffepause im „Café zum Alten Rathaus” ist geplant.
Der Kostenbeitrag zur Stadtführung beträgt € 5,00 p. P.
Die Fahrtkosten richten sich nach der Anzahl der Teilnehmer.
Ansprechpartnerin: Marie-Luise Fladung – Tel. 06106-13646
Unsere beliebte „Fahrradtour ins Blaue” starten wir am Samstag, 25. August 2012, um 13:00 Uhr
ab unserem Gemeindezentrum in der Berliner- Straße 2.
Unter der bewährten Leitung von Wolfgang Ermert werden wir wieder die nähere Umgebung
unserer schönen Heimat auf bequemen Strecken erkunden.
Bei gutem Wetter werden wir natürlich unterwegs im Freien rasten – also Essen
und auf alle Fälle Getränke nicht vergessen.
Natürlich werden die Unentwegten nach einem hoffentlich schönen Tag auch zur traditionellen
Schlußrast einkehren.
Ansprechpartner: Wolfgang Ermert – Tel. 06074-29823
In der dritten Dekade Sep. werden wir den „Frankfurter Palmengarten” besuchen.
Nähere Informationen werden rechtzeitig veröffentlicht.
Am Samstag, 13. Oktober 2012 um 09:25 Uhr starten wir zu einem Besuch im „Frankfurter ZOO”.
Am Freitag, 16. November 2012, um 18:30 Uhr treffen wir uns zu einem gemütlichen Abendessen
im Jügesheimer „Waldschlösschen”.
Voranmeldung notwendig!!!
Der beliebte „Spielenachmittag” findet am Sonntag, 09. Dezember 2012, ab 15:00 Uhr
im Gemeindezentrum statt.
Und zur „Jahresplanung für den Zeitraum 2013/2014” treffen wir uns
am Samstag, 12. Januar 2013, ab 15:00 Uhr ebenfalls im Gemeindezentrum.
Und ebenfalls im Gemeindezentrum findet am Sonntag, 17. Februar 2013 ab 15:00 Uhr die Veranstaltung
„Literatur PUR + Bildbetrachtung” statt.
Und noch einmal treffen wir uns im Gemeindezentrum: Sonntag, 17. März 2013 ab 15:00 Uhr
ist ein „Erzählnachmittag” geplant.
„rückblick”
Berichte über interessante „ALL-treff” – Aktivitäten 2011 und 2012
„Literatur PUR + Bildbetrachtung”
von Werner Klein
Zur alljährlichen Veranstaltung „Literatur PUR + Bildbetrachtung”
fanden am 12.2.2012 sieben Personen den Weg in unser Gemeindezentrum.
In diesem kleinen Kreis wurde erst einmal etwas für den Gaumen getan:
bei Kaffee und gespendetem Kuchen entwickelte sich schon eine rege Unterhaltung.
Im ersten Teil –„Literatur PUR” – wurde zur Einführung ein Gedicht vorgetragen,
dann hörten wir einige Passagen aus dem neuen Luther-Buch von Fabian Vogt mit dem
Titel „Luther für Neugierige – Das kleine Handbuch des evangelischen Glaubens„.
Den Abschluss bildete die Lesung einiger selbst verfasster Texte.
Zwischendurch kam es immer wieder zu Diskussionen und Gesprächen, die auch über
und aus dem Leben der Einzelnen berichteten. Nach einer weiteren kurzen Kaffeepause gingen wir
zum zweiten Teil, der „Bildbetrachtung”, über.
Verschiedene Teilnehmer hatten Bilder mitgebracht. Durch die Vielfalt der Kunstwerke gingen uns Diskussionen
und Interpretationen nicht aus und wir fanden immer wieder neue Argumente und Blickwinkel,
sodass eigentlich niemand nach Hause gehen wollte. Dennoch machten wir Schluss
und nahmen die Erinnerung an einen schönen und lebendigen Nachmittag mit auf den mit guten Wünschen
gepflasterten Heimweg.
Jahresplanung für 2012/13
von Werner Klein
Beim unserem Treffen am 14.1.2012 ging es um die Jahresplanung des „ALL-treff”
für den Zeitraum von April 2012 bis März 2013. In einem Kreis von fünfzehn
interessierten Besuchern, unter denen sich auch drei neue Gäste befanden, wurde zuerst ein Rückblick
auf das vergangene Jahr gehalten. Dann konnte Jeder seine Vorschläge für die kommenden
12 Monate vorstellen. Nach einer Pause mit einer reich gedeckten Tafel von Kuchen
(viele hatten Ihr Teil dazu beigetragen und etwas Gutes mitgebracht) und Kaffee, ging es wieder an die Arbeit.
Aus den gesammelten Vorschlägen wurde eine Auswahl getroffen und die dazugehörigen Termine abgesprochen.
Es ging wie immer sehr lebendig zu, es wurde gelachte und wir haben eine interessante Jahresplanung mit besonderen
Schwerpunkten zusammen gestellt.
„Stadtführung durch Gelnhausen“
von Helmut Jänecke
Im Juli konnten wir bei einer „Stadtführung durch Gelnhausen“ viele bis ins frühe Mittelalter zurückreichende Geschichten und Anekdötchen genießen. Beginnend auf dem Obermarkt mit prächtigen Bauwerken, erzählte uns unser Führer auf der gut 2-stündigen Runde viel von Kaiser Friedrich I., unter dem Namen Barbarossa bekannter Stadtgründer; von mittelalterlichen Handelskarawanen; von Hexenverfolgungen- und Verbrennungen. Wir sahen die geschichtsträchtige Altstadt mit gut erhaltenen Toren, Türmen und Brunnen, ebenso die als Kronjuwel Gottes bezeichnete Marienkirche und ein direkt gegenüber gelegenes mittelalterliches Rotlichtviertel. Untermarkt – Hexenturm – Endpunkt der Führung. Die ganz Unentwegten besichtigten noch die Kaiserpfalz. Der „ALL-treff“ trennte sich in Kulturhungrige und Café-Süchtige.
Wieder vereint, konnten wir nach informativen und schönen Stunden den Heimweg antreten.
Besuch im Freilichtmuseum „Hessenpark!
von Helmut Jänecke
Im Juni konnten wir bei unserem Besuch im Freilichtmuseum „Hessenpark“ so richtig in die Vergangenheit unseres Heimatlandes eintauchen. In den aus allen Landesteilen zusammengetragenen Fachwerkhäusern findet man rund um den Marktplatz und in den Ortsteilen liebevoll eingerichtete Kaufläden, sorgfältig gestaltete Handwerksbetriebe und bäuerliche Anwesen. Ebenso eine Schule, zwei Kirchen und zwei in Betrieb befindliche Gasthäuser. Die Vergangenheit wird durch viele themenbezogene Bilderserien und Schautafeln sehr anschaulich dokumentiert. Unsere Truppe trennte sich nach einem deftigen Mittagessen im Gasthaus „Zum Adler“. Jeder konnte in aller Ruhe auf Entdeckungsreise gehen. Wir stellten übereinstimmend fest, dass es ein interessanter und lehrreicher Tag war.
„Ein Tag in Mainz – ein Ausflug im Mai“
von Manfred Ernst
Die Chagallfenster in der Kirche St. Stephan interessierten mich schon lange und als ich den Flyer des „All Treffs“ mit dem Angebot „Ein Tag in Mainz“ sah, war ich kurz entschlossen dabei. So ein Tag für die Seele schien mir angebracht. Dank unseres guten S-Bahnnetzes ist Mainz sehr schnell zu erreichen. Zielstrebig erreichte unsere kleine Gruppe vom Bahnhof aus die Innenstadt. Erste Station war der Dom, umgeben vom Markt mit seinen vielen Menschen.
Im Inneren des Domes empfing uns die angenehme Ruhe eines Gotteshauses. Helmut Jänecke versorgte uns als kundiger Führer mit den wichtigsten geschichtlichen Daten.

Kruzifix im Hohen Dom zu Mainz
Beeindruckend sind die gewaltigen Mauern des Gebäudes und natürlich die vielen Porträts der Bischöfe aus vergangenen Zeiten, die fast musternd auf unsere Gruppe herabblickten. In Erinnerung blieb mir auch eine moderne Christusfigur, die ich aufgrund ihrer Andersartigkeit ausgiebig betrachtete.
Nach einem kleinen Spaziergang durch die Altstadt stärkten wir uns im Gasthaus Dr. Flotte – Zum Kirschgarten. Blauer Himmel, Sitzen im Freien, eine nette Gesellschaft, dazu noch Spargelgerichte vom Feinsten – Steigerungen nur schwer möglich.

Chagallfenster in der Kirche St. Stefan
So gestärkt war der Aufstieg über ein paar Treppen zu St. Stephan kein Problem. In ihrem beeindruckenden Blau empfingen sie uns, die Fenster des Malers Chagall. Bibelgeschichten, leuchtend als Fenster, verbreiten in dieser Kirche gleich eine einnehmend positive Stimmung. Die Fenster betrachtend verharrten wir; es war wie einer Predigt zuzuhören – nur ohne Ton. Kaum ein Künstler schuf so viele biblische Darstellungen wie Chagall. Chagall schuf diese Fenster schon als betagter Mann, ihn verband eine tiefe Freundschaft mit dem dortigen Pfarrer Klaus Mayer. „Ich habe die Bibel geträumt“, so Chagall – wenn man die Fenster sieht, versteht man diese Worte nun umso mehr. Der Kreuzgang in St. Stephan ist ein zusätzliches Schmuckstück der Kirche, das es sich zu besuchen lohnt.

„ALL-treff“ – Gruppe blickt auf Dommodell
Am späteren Nachmittag schlenderten wir noch zum Rheinufer und beschlossen den Ausflug im Caféhaus, wo wir einem kleinen Schauer gerade noch entkamen. Aber der liebe Gott war sicherlich immer auf unserer Seite – wenn Engel reisen.
Ein schöner Ausflug, der mir in guter Erinnerung bleiben wird. Die Ausflüge des All-Treffs nicht nur für Alleinstehende etwas.
„Azaleen-Ausstellung“ im Frankfurter Palmengarten
von Helmut Jänecke
Die diesjährige „Azaleen-Ausstellung“ zog uns am Samstag, 16. April, in den Frankfurter Palmengarten. Und wir waren von der Farbenpracht der in Japan als Symbole des Frühlings geltenden Azaleen überwältigt. Der Azaleen-Sammlung des Palmengartens wurden in diesem Jahr die ursprünglich aus Japan stammenden Bonsais zur Seite gestellt. Besonders beeindruckend war das Prachtexemplar dieser Ausstellung, eine als „Baum des kaiserlichen Anblicks“ bekannte 800-jährige Eibe.
Natürlich besuchten wir auch die anderen Palmenhäuser und hatten Zeit zu einem kurzen Sonnenbad am „Großen Weiher“. Im „Cafe Siesmeyer“ ging es uns bei Kaffee und Kuchen zwischendurch richtig gut. Fazit: der Palmengarten ist immer wieder einen Besuch wert.
„Deutsches Ledermuseum“ in Offenbach
von Helmut Jänecke
Die S-Bahn brachte uns am Sonntag, 13. März, schnell nach Offenbach. Ziel dort: „D L [ M ] Deutsches Ledermuseum/Schuhmuseum“.
An diesem Tag feierte das Museum nach einer längeren Renovierungsphase seine Wiedereröffnung. Die Folgen für unsere Gruppe: freundliche Begrüßung und kostenloser Eintritt. Gefeiert wurde zusätzlich die Neueröffnung der Wilhelm-Düncher-Galerie mit prachtvollen Leder-Meisterwerken vom Mittelalter bis zum Barock: reich verzierte Minnekästchen aus dem Mittelalter, kostbare Lederfutterale aus der Renaissance, wertvolle handvergoldete Ledertapeten und edle Bucheinbände. In Kleingruppen erkundeten wir die verschiedenen Räume.
Beeindruckend ist die umfangreiche Präsentation von Werkzeugen und Maschinen zur Bearbeitung vom Rohleder der verschiedensten Tiere bis zu fertigen Produkten. Farbenprächtige Lederwaren von Handschuhen über Mäntel, bis zu riesigen Reisetaschen- und Koffern, zierlichen Täschchen und den anderen Utensilien der Dame von Welt waren zu bewundern. Es ist kaum zu glauben, was so alles aus Leder produziert werden kann!
In den Räumen des Schuhmuseums waren hunderte von Schuhen aus vielen Jahrhunderten, aus allen Stilrichtungen, von derb bis zart und verspielt, vom Stiefel für einen chinesischen Mandarin (19.Jh.) über Schnallenschuhe für Damen (um 1710) bis hin zu modernstem Schuhwerk zu sehen.
Ein separater Raum ist dem afrikanischen Kontinent vorbehalten. Hier sind fantastische, bunt verzierte und bestickte Objekte aus Schwarzafrika, Nordafrika und den Saharagebieten ausgestellt. Ein sehr interessanter Anziehungspunkt ist ein aufgebautes und komplett ausgestattetes Tuareg-Zelt.
Am faszinierendsten war für mich allerdings die Amerika und seinen Ureinwohnern gewidmete Abteilung. Dort werden die fantastischsten indianischen Lederarbeiten präsentiert – Lederkleidung mit toller Bestickung, fein gearbeitete Mokassins, geflochtene Pferdegeschirre, Waffen und Schilde und, und, und… – man konnte über die vielen kunstvollen Gegenstände ins Schwärmen kommen.
Es wäre noch so viel zu sehen gewesen, aber nach einer kurzen Verschnaufpause und einem Kaffee traten wir die Heimfahrt an.
„NAMIBIA“
Reisebericht von Werner Klein
Der Reisebericht „Erlebnisse in NAMIBIA“ von Werner Klein gab uns am Sonntag, 20.02.2011, Einblicke in eine fremde und faszinierende Welt.
Es war aufregend, Werner auf seinen Ausflügen zu begleiten und die Schönheiten der Tierwelt und der unterschiedlichen Landschaftsformen in Namibia zu genießen. Ob Ballonfahrt über der Desert in der Nähe von Swakopmund, Besuch bei den Delphinen, einer Tour in die „Living Desert“ mit den fotografischen Beweisen, dass die Wüste wirklich lebt, oder eine Hafenrundfahrt in Swakopmund – man fühlte sich immer mitten drinnen im abwechslungsreichen Geschehen.
Und dann die Fahrt ins Landesinnere durch eine Mondlandschaft zur „Okambara Lodge“ (Elefanten Lodge). Von hier aus ging es zu Pirschfahrten in ein riesiges, aber abgezäuntes Areal. Wir sahen wunderbare Aufnahmen von Impalas, Elefanten, Onyx-Antilopen mit ihrem Gehörn aus gedrehten Stangen, Giraffen, Springböcke, Leoparden, Straßen, Papageien und viele andere Tiere – und von fantastischen Sonnenauf- und Untergängen. Bemerkenswert waren auch die von Webervögeln errichteten Baumnester für Einzelfamilien und gleich nebenan die riesigen Nesterballen für eine ganze Vogelkolonien.
Szenenwechsel: Fahrt zur nächsten Station, der „Namib Desert Lodge“. Von dort erfolgt der Start zu den großen Namib-Dünen mit ihrer kargen Landschaft, in der gespenstig einzelne, vertrocknete Bäume ihre Astreste gen Himmel recken. Grandios die durch die Sonneneinstrahlung hervorgerufenen schimmernden Farbspiele der Dünenlandschaft, übergehend von gelb über braun bis zu rost-rot (bewirkt durch die Korrosion der metallhaltigen Sandes).
Der Rückweg nach Swakopmund wurde durch einen Halt an dem durch gewaltige Wasserströme entstandenen „Sesriesch Canyon“ (6 Riemen Canyon) unterbrochen. Der Name erinnert daran, dass früher das Wasser mit Hilfe von Seilen mit der sechsfachen Riemenlänge eines Ochsengespanns aus dem tiefen Canyon geschöpft wurde.
Die Eroberung der in Küstennähe gelegenen Swakopmund-Dünen auf einem vierrädrigen Quad war für Werner so ein richtig toller Spaß und bestimmt der Höhepunkt des ganzen Urlaubs.
Aber das wars dann leider auch. Viel zu schnell waren die interessanten Urlaubstage zu Ende und die Heimreise über Windhuk musste angetreten werden.
Auch für uns Zuschauer und Zuhörer ging dieser Bericht rasend schnell vorüber. Werners Schilderungen waren wirklich Klasse; ob er über das geilste Erlebnis seines Aufenthalts – nämlich die supersteile Dünenabfahrt mit dem Quad – berichtete, ob er das Ökosystem der Wüstenlandschaften ansprach, die wichtigsten Bodenschätze des Landes – nämlich Diamanten, Gold und Uran (drittgrößter Weltlieferant) – aufzählte, oder ob er über die Entsorgung – besser gesagt Nichtentsorgung – des mit großer Leidenschaft produzierten Mülls berichtete und dass darüber im ganzen Land Niemand etwas erzählte oder gar etwas davon wissen wollte.
Für Werner war es eine sehr aufschlussreiche Reise – und für alle Anwesenden ein mitreißender Blick in eine andere Welt mit tollen Fotos und vielen interessanten Informationen.
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