Verabschiedung Pfarrer Goetze und Familie am Pfingstmontag, den 28. Mai um 17 Uhr – herzliche Einladung zum Gottesdienst und anschließendem Zusammensein
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Konfirmationspredigt 2005: „Ich will leben!“ (Lukas 15, 11-32)

A: Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden, liebe Festgemeinde, was für eine dramatische Geschichte! Da lässt sich einer sein Erbteil auszahlen, verspielt es, lander ganz unten, und wird nachher doch von seinem Vater wieder liebevoll in seine Arme geschlossen. Diese Geschichte hat es ganz schön in sich. Hier erfahrt ihr alles über euch und Gott. Und vor allem: wie Gott dich ansieht, wie Gott zu jedem von uns steht – hier geht´s um echte Vaterschaft.

B: Laut einer Spiegel-Umfrage vom letzten Jahr glauben gut 70% der Deutschen (West), den Satz: „Es gibt Gott“. Also gut 2/3. Unser Gleichnis zeigt uns aber, dass es darauf überhaupt nicht ankommt, diesen Satz: „Es gibt Gott“ zu glauben.

A: Das musst du erklären!

B: Klar, auch der Sohn, als er bei den Schweinen gelandet ist, „glaubt“ selbstverständlich an die Existenz seines Vaters.

A: Na, also.

B: Aber er hat eben keine Beziehung mehr zu ihm. Und wenn man keine Beziehung mehr zu Gott hat, dann ist es ganz egal, ob man nun an seine Existenz glaubt oder nicht. „Dieser, mein Sohn, war tot“, sagt der Vater. Vielleicht hat er an meine Existenz geglaubt, aber unsere Beziehung war auf dem Nullpunkt – und das ist das Problem.

A: Du meinst, ob jemand an die bloße Existenz Gottes glaubt, ist völlig zweitrangig?

B: Ja. Im christlichenGlauben, in der Botschaft Jesu, geht es um etwas völlig anderes: Es geht um die Beziehung, um ein Vertrauensverhältnis. Es geht um die Frage, ob wir Gemeinschaft mit Gott haben.

A: Ich verstehe: wenn man jene 70%, die heute angeblich an die Existenz Gottes glauben, diese weiterführende Frage stellen würde: „Haben Sie denn eine Beziehung zu Gott, haben Sie Frieden mit diesem Gott, dessen Existenz Sie bejahen, leben Sie aus der Gemeinschaft mit diesem Gott heraus und vertrauen Sie ihm ihr Leben an?“ – bei dieser weiterführenden Frage sähe es um die Antworten wohl in den meisten Fällen sehr, sehr dunkel aus.

B: Wir haben keine Gemeinschaft mit Gott mehr – das ist das Problem! Wir haben uns von Gott losgesagt. Wir beehren ihn bestenfalls noch mit unserem Glauben an seine Existenz. Aber da ist keine Beziehung mehr, keine Wärme, keine Nähe, keine Vertrautheit.

A: Wir haben uns das Erbe auszahlen lassen. Erbe! – man muss sich das Wort auf der Zunge zergehen lassen. Sich das Erbe auszahlen lassen heißt, den Vater so zu behandeln, als wäre er tot.

B: Denk ´mal drüber nach: Würde sich tatsächlich bei uns viel ändern, wenn sich herausstellte, Gott wäre tot? - Ob einer an die Existenz Gottes glaubt oder nicht, ist so bedeutsam wie sein Glaube, dass es grüne Marsmännchen gibt oder nicht.

A: Ja, wenn ich weiss, dass meine Freundin, mein Freund existiert- na, das sagt noch nichts aus. Wichtig ist doch, was für eine Beziehung ich zu ihm oder ihr habe. Wenn ich keine Beziehung will, wenn ich kein Vertrauensverhältnis aufbauen will, dann ist es doch völlig egal, ob er existiert oder nicht.

B: Weil sich eben mein Leben dann eh nicht ändert.

A: „Zahl mir das Erbe aus, das mir zusteht!“. Wir benutzen Gott als Zahlmeister. Er hat für uns eine reine Funktion zu erfüllen. Er hat die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass unser Leben gelingt. Deshalb erinnern wir uns meist dann an Gott, wenn es uns schlecht geht. Dann hat er für uns seine Funktion nicht wahrgenommen.

B: Klar, wenn der Beutel ´mal wieder leer ist, dann erinnern wir uns an ihn und klagen ihn schnell an, dass er uns nicht genug gegeben hat.

A: Dann haben wir doch, wenn man so will, eine Beziehung zu Gott: er ist eine Beziehung des Forderns und des Sich-Beklagens. Gott dient als unsere Lebensversicherung. Er ist für uns interessant als Feuerwehr, von der man froh ist, dass es sie gibt, aber von der man noch froher ist, wenn man sie nicht sieht und braucht.

B: Wir haben uns das Erbe auszahlen lassen. Und Gottmacht bis zu einem gewissen Grad das Spiel mit. Der Vater in unserem Gleichnis vermittelt seinem Sohn einen guten Start. Er gibt ihm das Geld mit, stattet ihn mit allem Notwendigen aus.

A: Dass der Sohn ihn verlässt, bricht dem Vater das Herz, aber er gibt ihm trotzdem die nötige Grundlage, eine eigene Existenz aufzubauen, unabhängig von ihm, unabhängig von Gott.

B: Mir haben Eltern gesagt, das sei ein Erziehungsfehler. Gott müsse doch vorausgesehen haben, wohin das führe, dass der Mensch gar nicht die nötige Reife habe. Der Vater hätte ruhig ein bißchen mehr Druck ausüben sollen.

A: Ja, das verstehe ich: lieber man zwingt einen Menschen zum Glück, als dass man ihn frei in sein Unglück rennen lässt.

B: Nur, Gott denkt allem Anschein nach nicht so. Er liebt seinen Sohn. Und seinen Sohn oder seine Tochter lieben heißt: ihn in die Freiheit entlassen. Als ein echter Liebender wünscht sich der vater nichts sehnlicher, als dass der Sohn seine Liebe erwidert. Aber genau damit verträgt sich keinerlei Druck. Liebe lässt sich nicht erzwingen. Wenn einer nicht mit ihm leben will, dann kann er ihn eben nur laufen lassen.

A: Du meinst, es gibt einen Punkt, wo es keinen Zweck hat, zu verbieten? Wo man Freiheit geben muss?

B: Ja, wer die Menschen zwingt, selbst wenn er sie zu seinem Glück zwingt, erntet immer nur Ablehnung, Feindschaft, gar Hass. Kein Mensch wird unter diesen Umständen zu einem Liebenden. „Man kann das Lied der Freiheit nicht auf dem Instrument der Gewalt spielen“ (Stanislaus Lec).

A: Nicht ´mal den geringsten Versuch macht Gott, den Menschen zurückzuhalten. Der Vater regt sich nicht maßlos auf, er verzichtet auf Moralpredigten, er gibt den Sohn frei. Keine Drohung, keine Szene, kein Vorwurf. Er gibt nach. Habt ihr schon ´mal überlegt, was ihr alles von ihm „geerbt“ habt? Ist das nicht unglaublich, wieviel Möglichkeiten uns Gott geschenkt hat, unser Leben zu führen und zu genießen – sogar ohne ihn! Was muss das für eine Liebe sein!

B: Es ist also alles andere als zwangsläufig, dass der junge Mann am Ende bei den Schweinen landet. Von Gott aus hätte das nicht sein müssen! Die Not des jungen Mannes ist nicht darauf zurückzuführen, dass er nicht genug Startkapital mit auf den Weg bekommen hätte. Seine Not kommt daher, weil er dieses Kapital verpraßt hat und das er im entscheidenden Augenblick nicht die nötige Hilfe bei anderen Menschen gefunden hat.

A: Du meinst, wir schieben zu schnell Gott die Schuld für die Not auf der Welt in die Schuhe?

B: Ja, denn eigentlich ist die Not darin begründet, dass wir Menschen mit den Gaben Gottes nicht sorgfältig genug umgegangen sind und dass wir im entscheidenden Augenblick versäumt haben, anderen zu helfen. Darum gibt es viel äußere Not und darum gibt es noch mehr innere Not. Aber zwangsläufig ist das nicht.

A: Das heißt: die Geschichte hätte auch ganz anders weitergehen können. Und sie wird von vielen Menschen auch ganz anders weitergeschrieben. Der junge Mann zog mit seinem Beutel in die Fremde, investierte geschickt in Immobilien und kam nach wenigen Jahren zu einem bescheidenen Wohlstand. Er gründete eine Familie und lebte, wenn nicht glücklich, so doch durchaus zufrieden.

B: Was willst du damit sagen?

A: Es gibt Menschen, die kommen sehr gut ohne Gott zurecht. Auch sie leben davon, was Gott ihnenals Startkapital mit auf den Weg gegeben hat, aber sie haushalten geschickt mit diesem Erbe. Nur unser junger Mann in der Geschichte nicht. Der gerät in Not.

B: Na, ja. Was immer man über die Not sagen mag, die Not lässt ihn nachdenken. Und er kommt zur Einsicht.

A: Aber er musste sich erst eingestehen, dass er am Ende war. Manche Menschen müssen einen langen Weg gehen, bis an die Grenze ihrer Menschenwürde, ja, darüber hinaus, bis sie ihren Stolz und Eigensinn aufgeben.

B: „Da ging er in sich“, heißt es. Das ist der erste Schritt zur Umkehr: die Schuld für die eigene Situation suche ich nicht mehr außen, bei anderen oder mache gar Gott dafür verantwortlich: „Wie konntest du das zulassen? Du hättest es doch wissen müssen…“.

A: Ja, der junge Mann besinnt sich und zieht eine ehrliche Bilanz: was wollte ich mit meinem Leben? Und: Was habe ich daraus gemacht?

B: Und er erinnert sich an seinen Vater. Er erinnert sich an all das, was er ihm mitgegeben hat. Er hat ihm das Leben geschenkt, die Möglichkeit zu lieben, er hat ihm die 10 Gebote gelehrt, er hat ihn Gemeinschaft erfahren lassen, er hat ihm durch die Bibel viel über Gott und sich selbst gezeigt.

A: Und aus dieser Erinnerung folgen konkrete Schritte. So wie wir auch konkrete Schritte auf Gott zu tun können: eben wie ihr es in diesem Konfijahr getan habt: Wir können Gottesdienste, Gesprächskreise und Veranstaltungen besuchen, in denen etwas deutlich wird von der Kraft des Glaubens. Wir haben miteinander geredet, was uns auf dem Weg zu Gott hilft.

B: Aber Heilung muss von innen beginnen. Ich muss mich öffnen, bereit sein, auf Gott zu hören. Wieviel Verletzungen tragen wir in uns, wieviel Misstrauen. Das macht uns dicht. Das macht uns oft hart gegen uns selbst und andere. Es ist wichtig, dass wir uns auch unseren dunklen Seiten stellen. Aber das ist nur möglich, wenn unsere eigene Geschichte nicht ausweglos ist.

A: Wo Menschen umkehren von Stolz und Eigensinn, von „ich schaff das alles allein, ich brauche keinen Gott“ zur Erkenntnis, dass man sich da ´was vormacht – wo Menschen umkehren und sich neu auf den Weg zum Vater machen, kommt Gott ihnen mit Freude entgegen.

B: In den Armen des Vaters findet der Sohn sich wieder. Hier kann er ehrlich werden, ohne Angst haben zu müssen. Gottes Zuwendung befreit zur Ehrlichkeit. Was für eine große Chance, in meinem Leben wieder neu anfangen zu können.

A: Doch dazu müssen wir erst ´mal die angstbesetzten und falschen Gottesbilder aus unseren Köpfen und Herzen rauswerfen. Wieviele Menschen denken, dass Gott, wenn wir zu ihm kommen, zuerst sagt: „Auf die Knie, Sünder, bekenne! Bereue!“ da hat sich in uns soviel Müll über Gott angesammelt, das gilt es erst einmal zu entrümmpeln.

B: Dann können wir ja mit dem Entrümmpeln gleich beginnen: Denn von einem autoritären, unerbittlich strengen Gott steht in unserer Geschichte gar nichts. Bevor der verlorene Sohn überhaupt den Mund aufmachen kann, hat ihn der Vater bereits in die Arme genommen und küßt ihn. Die Liebe des Vaters ist bedingungslos.

A: Gott handelt völlig unerwartet. Bei der Heimkehr trifft der Sohn keinen Vater an, der ja alles schon vorher wußte, der schadenfroh auftrumpft, weil er ja recht behalten hat. Er nimmt den Sohn ohne Vorwürfe und ohne Gönnerhaftigkeit wieder an. Und das Wichtigste: Diese Wiederaufnahme ist an keine Bedingung geknüpft. Der Vater erwartet keine langjährigen Wiedergutmachungen und stellt ihn nicht erst nochmals auf die Probe.

B: Also nicht nach dem Motto: „Erst ´mal Leistung, dann vielleicht Liebe“.

A: Wie wenig selbstverständlich ist das, was hier erzählt wird. Wie wenig passt das in unsere Welt. Einer, der vorbehaltlos angenommen und aufgenommen wird.

B: Aber nur so kann der verlorene Sohn auch wirklich um Verzeihung bitten. Und dadurch wird die Beziehung wieder geheilt.

A: Dabei fällt uns kein Wort schwerer zu sagen als das Wort „verzeih mir“. Was wäre gewesen, wenn der Vater den Sohn in die Arme genommen und geküsst hätte, aber der Sohn hätte nie „verzeih mir“ gesagt?

B: Von Gott her wäre alles offen gewesen, wie Gott ja immer auf uns mit offenen Armen wartet. Aber im Sohn wäre eine Blockade geblieben. Er wäre nicht wirklich frei geworden. Alles Christsein fängt darum mit einem Eingeständnis an – und zwar nicht, weil ein strenger Gott das so verlangt – ich sagte ja: wir wollen den Müll über Gott entrümmpeln! – also nicht, weil ein strenger Gott das so verlangt, sondern weil in uns selbst sonst die Blockaden und Hindernisse aufrechterhalten bleiben, wenn wir sie nicht herunterreißen und sagen: „Verzeih mir, bitte!“

A: Das heißt: ohne, dass ich mich schrankenlos vor Gott öffne, werde ich Gott nicht erfahren.

B: Ja. Alles Christsein fängt mit diesem Eingeständnis an: „Ich bekenne, dass ich wohl das Startkapital gebraucht habe, dass ich die Gaben genutzt habe, aber den Geber der Gaben, Gott, vergessen habe. Gott, verzeih mir, bitte!“ So verändert sich unsere Beziehung zu Gott grundlegend.

A: Dazu kommt: der Sohn erwartet von Gott keine bevorzugte Behandlung. Er stellt, anders als am Anfang der Geschichte, keinerlei Ansprüche an den Vater. Er möchte nur in seiner Nähe sein, weil er sich in seinem Einflussbereich Leben verspricht, Leben im Vollsinne.

B: Ja, das ist wichtig. Der Sohn stellt keine Ansprüche an Gott -nach dem Motto: „Na, zeig doch ´mal, ob du da bist. Ich merk ja nichts von dir. Lass es ´mal krachen!“ Er ist im Gegensatz zu vorher bereit, für dieses Leben beim Vater zu arbeiten. Er ist bereit, sich die Sache etwas kosten zu lassen. Die Beziehung ist es ihm wert. Er öffnet sich Gott: „Vater, mach aus mir, was du willst, aber mach ´was aus mir!“

A: Das ist die menschliche Seite der Versöhnung. Wir müssen aber wissen, dass das alles nichts bringen würde, wenn Gott nicht seinerseits die entscheidenden Schritte tät und die befreienden Worte spräche. Darum heißt es auch am Schluss nicht: „Mein Sohn hat mich wiedergefunden“, sondern – scheinbar ganz im Gegensatz zur Geschichte selbst: „Er ist wiedergefunden worden“.

B: Das macht das Christsein aus: Nicht so sehr gefunden zu haben, sondern vielmehr gefunden worden zu sein. So läuft der Vater dem Sohn schon von weitem entgegen, schließt ihn in die Arme und gibt ihm neue Kleider anstelle der verschmutzten. Er steckt ihm einen Siegelring an als Zeichen für nichts weniger als den Beginn eines neuen Lebens. Und sie feiern ein Fest.

A: Nur der ältere Sohn, der bleibt sauer zurück.

B: Ja, auch der ältere Sohn hat das Erbe missbraucht. Weil er es gar nicht angetreten hat. Er lebt beim Vater wie immer schon - wie ein Knecht. Es ist die Geschichte eines Menschen, der nie gewagt hat zu leben. Während der Jüngere sein Leben nur allzu forsch in die eigenen Hände nahm, hatte der Ältere nicht den Mut, sich zu seinen eigenen Wünschen und Sehnsüchten entschlossen zu bekennne. Er ist verbittert und einsam. Er spürt mit der Rückkehr des jüngeren in sich die Wunde des ungelebten Lebens.

A: Ach, so. Während der jüngere Sohn das Startkapital verpraßt, hat der ältere es gar nicht richtig genutzt.

B: Ja. Das wird ihm jetzt klar. Aber der Vater lässt auch den älteren Sohn nicht vor der verschlossenen Tür der Lebensfreude stehen. Ist er dem jüngeren Sohn zuvor gekommen, geht er dem älteren Sohn nach und legt ihm die Arme um die Schultern. Und so vermittelt er ihm: „Die Rückkehr deines Bruders ist auch deine Chance. Lass dich von der Freude anstecken. Bleib nicht hier draußen stehen.“

A: Heute, am Tag deiner Konfirmation, bist du eingeladen, dich festzumachen – konfirmare! – bei diesem väterlich-liebenden Gott. Gott ist kein kleinlicher Buchhalter oder ein angstmachender Richter. Er liebt dich. Und er wartet auf dich.

B: Ja, auf jeden von uns. „Der Vater sah ihn schon von weitem kommen“ Er hält täglich Ausschau nach uns

A: Ihr werdet gleich gesegnet. Gott spricht euch seine Gegenwart zu, was auch kommt. Er geht mit und begleitet euch. Das ist euer Startkapital.

B: Wir sind eingeladen zum Fest des Glaubens. Ich wünsche euch, dass ihr wie der jüngere Sohn bereit seid, etwas für das neue Leben mit Gott zu investieren. Dann werdet ihr auch die Erfahrung machen können, die wir im nächsten Lied besingen: „In deinem Haus bin ich gern, Vater“.

A: Denis Wöhrle, Jugendleiter

B: Andreas Goetze, Pastor

 

 

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